Archiv für September 2009

Die Krise. Macht ja auch vor der Schweiz nicht halt. Steuererhöhungen werden diskutiert. Übernächsten Sonntag ist Abstimmung. Noch ist alles offen. Der Kampf ist hart.
die Krise, IV-Finanzierung, Schweiz
Es geht um eine befristete Erhöhung der Mehrwertsteuer, von 7.6% auf 8%.

Würde ich als Clubeigentümer natürlich genauso machen.
Auch wenn ich in diesen Schuppen nie reingehe, wegen dem Publikum.
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Mit Dank an Stefan Brunn (über die jonet-Liste)

… hab ich endlich, endlich gemacht. Hab ein paar Versionen überspringen müssen, hüstel. Falls also irgendetwas nicht geht, bitte mitteilen in den Kommentaren oder via Mail.

AlpendönerIch habe das erste Mal in meinem Leben einen Roman gelesen, geschrieben von jemandem, den ich persönlich kenne. Seltsam ist das. Das Buch heißt Alpendöner und der Autor Willibald Spatz. Alpendöner ist ein Krimi, der in Kempten spielt, in der Provinz also, was auch vorne groß drauf steht, ein “Allgäu-Krimi”, wie die Kluftinger-Bücher von Volker Klüpfel und Michael Kobr. Nebenbei: Krimis mit Lokalkolorit scheinen irgendwie ein Lehrer-Ding zu sein, fällt mir gerade auf.
Mir hat Alpendöner eine Menge Spaß gemacht, wobei ich gar nicht recht sagen kann, ob mir allein das Buch so gefallen hat oder die Vorstellung beim Lesen, wie sich der Willi beim Schreiben gefreut haben muss über manch einen Unsinnseinfall. Ich nehme mal an, der Willi war früher kein großer TITANIC-Leser, weil er es Menschen wie mir ziemlich schwer macht mit dem Namen der Hauptfigur, die tatsächlich Birne heißt. Ich hatte ständig den dicken Helmut Kohl vor Augen. Wenn dann Birne im Buch auch noch zum Flirten anfängt … Herrjeh!
Also: Der etwa 30-jährige Birne geht nach Kempten, um eine Stelle als Redakteur bei einem Verlag für Wanderführer anzutreten. Nur wenige Tage ist er da, dann wird schon seine Nachbarin ermordet – mit einem Kebabmesser, was der Polizei sofort einen Hauptverdächtigen liefert. Der türkische Besitzer eines Döner-Ladens muss es gewesen sein. Birne versucht der türkischen Familie zu helfen und ermittelt (ziemlich dilletantisch eigentlich) vor sich hin, kommt dabei dauernd dem Ober-Polizisten in die Quere, ermittlungs- und frauentechnisch. Dazwischen säuft er sich nieder, bezeichnet Polizisten als Nazis oder vermisst seine Tageszeitung, die ihm irgendein Rüpel wieder aus dem Briefkasten geklaut hat. Ach, mehr mag ich eigentlich gar nicht erzählen. Ein Buch, das genau recht ist, für einen faulen Nachmittag. Erschienen ist der Krimi bei Gmeiner.

Zürich - MÜNCHEN - Berlin
  • Musste auch gesagt werden

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