Archiv für Januar 2014

Nennt man die NZZ nicht auch gern “Alte Tante“? Seit dieser Samstagsausgabe weiss auch ich, warum. In der Besprechung des “Berliner Journals” entblödet sie sich nicht, dem lange toten Autor noch etwas nachzutragen:
Max Frisch liebte und las offenbar die NZZ nicht!
Was dabei rauskommt, erklärt uns Feuilletonchef Martin Meyer höchstpersönlich anlässlich von Besuchen Frischs in Ostberlin:

Und anders als gewisse ein- und ausreisende poetae minores aus dem Westen ist Frisch niemals so naiv, die heuchlerische Verehrung der Funktionäre in die Stärkung seines Selbstbewusstseins abzuführen. Doch hätte man – etwa durch die Lektüre der ihm so ungeliebt gewordenen NZZ – auch schon lange und ohne jede Überraschung wissen können, dass die Diktatur ein kapitales Übel war.

Wieder was gelernt. Am besten gleich abonnieren.

Teils sehr hübsche Varianten einer Münchner Alltäglichkeit, das Video muss man sich nicht ansehen.

© Victor Enrich

Sein nächstes Buch… wieder eine Lebensunfähigkeit, der man mit Kopfkino nicht beikommt. Und eine Liebe mit Stil und Worten, die Insel ist in einem Meer von Dumm- und Gemeinheit. Was bleibt dem Protagonisten in der abstossenden Welt, nach der Liebe? Bin begeistert von Werners Sprache und Gnadenlosigkeit.

Zürich - MÜNCHEN - Berlin
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