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	<title>zweitens-magazin.de &#187; katrin</title>
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		<title>F&#252;r alle Freelancer unter uns</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 10:09:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katrin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Volksschule]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Dank an Stefan Brunn (&#252;ber die jonet-Liste)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="504" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/JI3Df7-KFtw&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/JI3Df7-KFtw&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="504" height="306"></embed></object></p>
<p>Mit Dank an Stefan Brunn (&#252;ber die jonet-Liste)</p>
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		<title>Ich wei&#223; nicht, was soll es bedeuten</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 22:59:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hauptstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Volksschule]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich tu´s selten, aber heute war es mal wieder so weit: halb neun bis halb sechs Uhr arbeiten im Baadercafé. Da wusste ich dann wieder, warum ich das so gerne tue: Die wahre Welt ist eben doch viel spannender als die des Schreibtischs. Und das ging so: F&#252;r zehn Uhr waren 16 Leute angesagt, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich tu´s selten, aber heute war es mal wieder so weit: halb neun bis halb sechs Uhr arbeiten im Baadercafé. Da wusste ich dann wieder, warum ich das so gerne tue: Die wahre Welt ist eben doch viel spannender als die des Schreibtischs. Und das ging so:</p>
<p>F&#252;r zehn Uhr waren 16 Leute angesagt, und zwar unter dem Namen &#8220;Sonnengruppe&#8221;. Gegen viertel nach zehn &#8211; bislang war noch keiner davon erschienen &#8211; klingelte das Telefon, eine sympathische Frauenstimme fragte nach der &#8220;Sonnengruppe&#8221;, erz&#228;hlte, dass sie sich leider versp&#228;te, ich wechselte ein paar Worte mit der Frau, fast plauderten wir schon. Dabei erfuhr ich, dass die Mitglieder aus ganz Bayern anreisen w&#252;rden. Aber auch nicht mehr.</p>
<p>Am Morgen hatte ich noch gedacht: &#8220;Sind bestimmt so Esos&#8221;, denn bei denen ist das Baadercafé aus welchen Gr&#252;nden auch immer recht beliebt. Nachdem die ersten beiden Mitglieder gegen halb elf erschienen waren, musste ich umdenken, denn die sahen &#252;berhaupt nicht nach Esos aus: stilvoll gekleidet, mit sichtlich Wert aufs Makeup, 35 vielleicht, eine hatte einen osteurop&#228;ischen Akzent. Vielleicht (eine weitere Namensassoziation) eine Gruppe von Angeh&#246;rigen von behinderten Kindern?</p>
<p>Nicht lange danach erschienen weitere, allesamt Frauen, fragten mal nach dem Tisch f&#252;r die &#8220;Sonnengruppe&#8221;, mal nach dem f&#252;r die &#8220;Sonnenscheingruppe&#8221;. Dass sie einander (wenigstens teilweise) noch nie zuvor gesehen hatten, war unschwer zu erkennen.</p>
<p>Am Ende waren´s sieben, und ich &#8211; die ich dank langj&#228;hriger Gastroerfahrung darin eigentlich ganz ge&#252;bt bin &#8211; hatte noch immer keinen blassen Schimmer, was das f&#252;r eine Gruppe sein k&#246;nnte. Was ich sonst mitbekam &#8211; zwischendurch reichten sie einander Fotos von sich, und einmal gingen vier von ihnen gleichzeitig auf die Toilette, wof&#252;r sie sich wirklich dr&#228;ngeln mussten, denn die Damentoilette im Baader hat einen echt winzigen Vorraum &#8211; half mir leider &#252;berhaupt nicht weiter.</p>
<p>Na, Idee?</p>
<p>Ich w&#228;re jedenfalls niemals drauf gekommen. Ein Gast, der am Nebentisch der Gruppe sa&#223; und die Gespr&#228;che mitbekam, l&#246;ste das R&#228;tsel schlie&#223;lich: Die Sonnen(schein)gruppe ist eine Gruppe von Frauen, die sich die Br&#252;ste haben operieren lassen (daher der Gang auf die Toilette: Da wurde begutachtet).</p>
<p>Jetzt frage ich mich: Ist das nun ein Zeichen von Emanzipation oder eher dessen Gegenteil?<br />
(Schuld daran ist auf jeden Fall das Internet.)</p>
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		<title>Damit das klar w&#228;re. Oder: Die Holzbeine der Piraten</title>
		<link>http://www.zweitens-magazin.de/blog/hauptstrasse/damit-das-klar-waere-oder-die-holzbeine-der-piraten/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 09:36:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hauptstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Volksschule]]></category>
		<category><![CDATA[Piraten Partei]]></category>

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		<description><![CDATA[Das sagt sich nachher nat&#252;rlich immer herrlich leicht, aber ich sag´s jetzt einfach mal: Die Piratenpartei war mir schon immer suspekt. Anfangs fand ich deren Ziele einfach nur zu eingeschr&#228;nkt, um sich als wirkliche Partei zu profilieren &#8211; Datenschutz und Freiheit im Netz sind mir als gesellschaftspolitische Statements schlichtweg zu d&#252;nne. Was ja nicht mein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das sagt sich nachher nat&#252;rlich immer herrlich leicht, aber ich sag´s jetzt einfach mal: Die Piratenpartei war mir schon immer suspekt. Anfangs fand ich deren Ziele einfach nur zu eingeschr&#228;nkt, um sich als wirkliche Partei zu profilieren &#8211; Datenschutz und Freiheit im Netz sind mir als gesellschaftspolitische Statements schlichtweg zu d&#252;nne. Was ja nicht mein Problem ist, w&#228;hle ich eben was anderes (was ist ein andere Frage &#8230;).</p>
<p>Nun wird deren Setting allerdings mit jedem Tag kenntlicher und wom&#246;glich sogar grundlegender. Die Ahnung, dass sich hier eine starke anti-staatliche Bewegung formiert, beschlich mich erstmals, als ich erfuhr, dass Pirate Bay &#8211; ja, ich wei&#223;: Das sind zwei verschiedene Organisationen. Die Wechselwirkungen verleugnen allerdings <a href="http://piratenpartei.de/presse/Urteil%20gegen%20Pirate-Bay-Betreiber%20befluegelt%20PIRATEN-Bewegung">nicht einmal sie selbst</a> &#8211; von dem schwedischen Rechtspopulisten Carl Lundstr&#246;m <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,480972,00.html">finanziert wird</a>. Denn der ist wahrlich kein Gutmensch, der den Jungs mal ein bisschen Kohle r&#252;berschiebt, damit sie Spa&#223; haben. <a href="http://www.freitag.de/positionen/0917-pirate-bay-prozess-internet-urheberrecht">Ich nehme vielmehr an</a>, dass Lundstr&#246;m recht gezielt in den konsequenten Gesetzesbruch (und den betreibt Pirate Bay nunmal nach geltenden Gesetzen; ob die nun zeitgem&#228;&#223; sind oder nicht ist eine ganz, ganz andere Frage) investiert hat.</p>
<p>Zur&#252;ck zur Piraten Partei. Da ist nun also seit kurzem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B6rg_Tauss">J&#246;rg Tauss</a> Mitglied, gegen den die Staatsanwaltschaft wegen Besitzes der Kinderpornografie ermittelt (<a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/347/472867/text/">gute Reportage in der SZ</a>). Ganz gleich, ob Tauss schuldig ist oder nicht, frage ich mich nun: H&#228;tte er auch gegen &#8220;Zensursula&#8221; gestimmt, wenn das nicht der Fall gewesen w&#228;re? W&#228;re er auch ohne eine Verfahren gegen ihn aus der SPD aus- und in die Piratenpartei eingetreten? W&#252;rde er auch vor das Bundesverfassungsgericht deswegen gehen, wenn er selbst nicht just betroffen w&#228;re? Ich glaube: Nein, nein, nein. Jedenfalls sind seine pers&#246;nlichen und die politischen Motive gerade nicht besonders scharf zu trennen.</p>
<p>Gestern schlie&#223;lich <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,634228,00.html">berichtet Spiegel Online</a> &#252;ber andere dubiosen &#196;u&#223;erungen von Mitgliedern der Piraten Partei. Bodo Thiesen zum Beispiel, der sich &#8211; um es vorsichtig zu sagen &#8211; nicht ganz sicher ist, wie das damals so war mit dem Holocaust. Diese &#196;u&#223;erungen seien, so wird mehrmals als Erkl&#228;rung angef&#252;hrt, bei ihm &#8211; der wahrlich <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Bodo_Thiesen">mehr als nur ein einfaches Mitglied</a> ist &#8211; ja auch echt lang her.</p>
<p>Den Boden der politischen Moral verliert die Piraten Partei also Schritt f&#252;r Schritt unter den F&#252;&#223;en. Da rechtfertigt auch, es tut mir leid, kein einziges ihre durchweg ehrenvollen Ziele mehr, dass jemand dieser Partei tats&#228;chlich seine Stimme gibt.</p>
<p>Weiterlesen:<br />
<a href="http://www.emptysignifier.de/2009/07/05/bodo-thiesen-die-piratenpartei-rechts/">Auch Jacob Fricke macht sich Gedanken &#8230;</a><br />
<a href="http://zurpolitik.com/2009/07/05/umgang-der-deutschen-piratenpartei-anhanger-mit-geschichtsrevisionismus/">Sowie das Blog &#8220;Zur Politik&#8221; &#8230;</a><br />
<a href="http://tiny.cc/ubZRF">Sowie Chris von f!xmbr &#8230;</a> (selten mit dem so einer Meinung gewesen!)<br />
<a href="http://de.indymedia.org/2008/05/217491.shtml">Bodo-Thiesen-Facts bei Indymedia &#8230;</a><br />
<a href="http://de.nntp2http.com/soc/zensur/2003/02/432ae336845b72213a05ed8e683a75ed.html">Bodo Thiesen in der Diskussion &#252;ber den Zweiten Weltkrieg im Heise-Online-Forum (etwas &#228;lter, aber daf&#252;r umso unmissverst&#228;ndlicher) &#8230;</a><br />
Und <a href="http://forum.piratenpartei.de/viewtopic.php?f=1&#038;t=3963">noch mehr h&#252;bsche Zitate</a>, gepostet im Piraten Forum, wo das Problem <a href="http://forum.piratenpartei.de/search.php?keywords=Thiesen&#038;terms=all&#038;author=&#038;sc=1&#038;sf=all&#038;sr=posts&#038;sk=t&#038;sd=d&#038;st=0&#038;ch=300&#038;t=0&#038;sid=9ee270f396bb341e9fe934e323dcc8c3&#038;submit=Suche">durchaus diskutiert wird</a>.<br />
<a href="http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Bodo_Thiesen/Stellungnahme_pers%C3%B6nliche_Meinung_vs._Parteimeinung">Aktuelle Stellungnahme von Thiesen, noch unmissverst&#228;ndlicher &#8230;</a></p>
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		<title>Welt des freien Journalisten (1)</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 09:58:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hauptstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Volksschule]]></category>

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		<description><![CDATA[Als das Gerede von der Wirtschafts- respektive Finanz- respektive Zeitungskrise anfing, habe ich mir schon ein paar Sorgen gemacht. Allerdings konnte ich noch jedes Mal, wenn mich jemand nach meinen pers&#246;nlichen Erfahrungen damit befragte, fr&#246;hlich zugeben, dass mich das &#252;berraschenderweise nicht weiter tangiert. War ja auch so: Nachdem Montgomery die Berliner Zeitung &#252;bernahm und zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als das Gerede von der Wirtschafts- respektive Finanz- respektive Zeitungskrise anfing, habe ich mir schon ein paar Sorgen gemacht. Allerdings konnte ich noch jedes Mal, wenn mich jemand nach meinen pers&#246;nlichen Erfahrungen damit befragte, fr&#246;hlich zugeben, dass mich das &#252;berraschenderweise nicht weiter tangiert.</p>
<p>War ja auch so: Nachdem <a href="http://www.zeit.de/online/2008/10/berliner-zeitung">Montgomery die Berliner Zeitung &#252;bernahm</a> und zu sparen versuchte, was das Zeug hielt, waren wir Freie mal kurz kalt gestellt. Aber wirklich nur sehr kurz. Und dann lief wieder alles weiter wie zuvor.</p>
<p>Als die <a href="http://www.netzeitung.de">Netzeitung</a> von eben demselben Montgomery bzw. seinem Stellvertreter auf deutscher Erde Josef Depenbrock f&#252;r 2009 einen Etat bekam, der keine freien Mitarbeiter mehr vorsah und die vier Autoren der Medien-Kolumne &#8220;Altpapier&#8221; (von denen ich eine bin) Ende November 2008 also erfuhren, dass sie <a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/das-gallische-dorf-ist-gefallen/">ab Januar 2009 nicht mehr gew&#252;nscht</a> w&#228;ren, bekamen wir sogleich vier oder f&#252;nf (allesamt bedenkenswerte) Angebote f&#252;r dessen Fortf&#252;hrung. Wir sind dann <a href="http://www.dnews.de/altpapier/">bei dnews gelandet</a>.</p>
<p>Dann wurde auch noch der Freitag von Jakob Augstein aufgekauft und relauncht, was zwar die L&#228;nge der Texte verringerte, durch den Ausbau der <a href="http://www.freitag.de/">Website</a> aber zus&#228;tzliche (auch Verdienst-)M&#246;glichkeiten bot.</p>
<p>Und ich dachte: Was f&#252;r eine Krise?</p>
<p>Nun gut, diese naiven Zeiten sind vorbei, jetzt n&#228;hert sich die Krise auch mir. In bislang kleinen Schritten zwar, allerdings mit unverkennbarer Ausrichtung.</p>
<p>F&#252;r dnews habe ich in den vergangenen Monaten nicht nur das &#8220;Altpapier&#8221; geschrieben, sondern <a href="http://www.dnews.de/rezensionen/">ab und an auch Literaturkritiken</a>. Damit ist´s nun vorbei, wie mir der zust&#228;ndige Redakteur schrieb, da der Kulturteil &#8220;zur&#252;ckgenommen&#8221; werde.</p>
<p>Ich will das auch gar niemandem &#252;bel nehmen. Mich hatte es ohnehin gewundert, dass ein Nachrichtenportal sich Literaturkritik leistet (eine Tatsache, die ja auch schon genug &#252;ber meine Meinung &#252;ber die Online-Presselandschaft sagt). Und wenn es die Leser nicht interessiert, l&#228;sst man das als Redaktion eben. Ich frage mich nur, ob Klicks tats&#228;chlich Auskunft geben k&#246;nnen &#252;ber das Informationsbed&#252;rfnis der User. Demnach m&#252;sste ich auf <a href="http://www.literatur-muenchen.de/blog/">meiner Website</a> dann einfach nur noch Sexgeschichten anbieten, denn die bringen mir viele Klicks. Will ich aber nicht. Q.e.d.: Geld verdiene ich mit dieser Seite nat&#252;rlich so gut wie keines.</p>
<p>Nur wenige Tage sp&#228;ter erreichte mich dann eine Nachricht der Literaturchefin des <a href="http://www.bund.ch">Berner Bund</a>, f&#252;r den ich zwar nicht viel, aber sehr gerne (und ertragreich) geschrieben habe. Sie ist gek&#252;ndigt worden. Wie viele ihrer Kollegen und Kolleginnen. Denn: Der &#8220;Bund&#8221; wird ab Herbst ein Kopfblatt des Z&#252;rcher &#8220;Tages-Anzeigers&#8221; und wird selbst nur noch &#252;ber bernische Themen schreiben (<a href="http://rettet-den-bund.ch/wp-content/uploads/2009/05/baz_15mai20092.pdf">Artikel aus der Basler Zeitung/PDF</a>). Das hei&#223;t, dass beispielsweise auch die Literatur vollumf&#228;nglich von Z&#252;rich &#8220;bezogen&#8221; wird. Aus dem Gesch&#228;ft bin ich also ebenfalls `raus.</p>
<p>Es mag nun eine unzul&#228;ssige Pauschalisierung sein, da ich nur aus pers&#246;nlicher Erfahrung sprechen kann, aber: Eines der ersten Opfer der Zeitungskrise ist &#8211; zumindest in meinem Fall ganz klar &#8211; die Literaturkritik.</p>
<p>Was ich au&#223;erdem nicht mehr &#252;bersehen kann: Ich werde mehr und mehr von &#246;ffentlichen Institutionen bezahlt. Und damit meine ich nicht nur solche Ausnahmeprojekte wie die <a href="http://www2.kubiss.de/~phpk205/archiv/2007/supermodel.php">Ausstellung</a>, die ich 2007 f&#252;r das N&#252;rnberger Kulturreferat mitgestaltet habe, sondern eben einen Gutteil meiner ganz normalen Auftraggeber: den <a href="http://www.epd.de/medien/medien_index.html">epd medien</a>, das <a href="http://www.grimme-institut.de/">Grimme Institut</a> und auch das M&#252;nchner Kulturreferat, das den <a href="http://www.literatur-muenchen.de/blog/category/klappentext/">KLAPPENTEXT</a> finanziell f&#246;rdert.</p>
<p>Bekommen wir also, was wir niemals wollten: dass der Journalismus zunehmend verstaatlicht wird? Wenigstens bei &#8220;meinem&#8221; Journalismus sieht es arg danach aus.</p>
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		<title>Wurde ja auch Zeit</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 12:53:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hauptstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Volksschule]]></category>

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		<description><![CDATA[Da ich nie irgendwo Redakteur war, hatte ich mich mit diesem Problem erst auseinanderzusetzen, als ich beim &#8220;Altpapier&#8221; der Netzeitung anfing: Der Zwang, alles mit irgendeinem Bild illustrieren zu m&#252;ssen, ist wirklich ein Elend &#8211; die Folgen dieses Elends dokumentiert Stefan Niggemeier ja recht unerm&#252;dlich. Nun scheinen die Bild-Agenturen langsam darauf zu reagieren und Symbolfotos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich nie irgendwo Redakteur war, hatte ich mich mit diesem Problem erst auseinanderzusetzen, als ich beim <a href="http://www.netzeitung.de/medien/altpapier/">&#8220;Altpapier&#8221; der Netzeitung</a> anfing: Der Zwang, alles mit irgendeinem Bild illustrieren zu m&#252;ssen, ist wirklich ein Elend &#8211; die Folgen dieses Elends dokumentiert <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/search/Super-Symbolfotos/">Stefan Niggemeier</a> ja recht unerm&#252;dlich.<br />
Nun scheinen die Bild-Agenturen langsam darauf zu reagieren und Symbolfotos anzubieten, die diesen Namen redlich verdient haben &#8211; und die Kunden bekommen offensichtlich gar nicht genug davon:<br />
<br />
Netzeitung:<br />
<img src="http://www.zweitens-magazin.de/blog/wp-content/uploads/2009/01/paket_nz.jpg" alt="paket_nz" title="paket_nz" width="332" height="200" class="aligncenter size-full wp-image-1219" /><br />
<br />
Bzw. FAZ:<br />
<img src="http://www.zweitens-magazin.de/blog/wp-content/uploads/2009/01/paket_faz.jpg" alt="paket_faz" title="paket_faz" width="346" height="165" class="aligncenter size-full wp-image-1220" /><br />
(Foto: dpa)</p>
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		<title>&#8220;Leipziger Volkszeitung&#8221; Oder: Wie teuer umsonst sein kann</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 15:02:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Volksschule]]></category>

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		<description><![CDATA[Klingelt doch eben das Telefon, ein Mann der Konzert-Agentur Argo ist dran, sagt, er h&#228;tte meine Nummer von einem meiner Auftraggeber, und fragt, ob ich f&#252;r die „Leipziger Volkszeitung“ einen M&#252;nchner Termin mit Patricia Kaas wahrnehmen k&#246;nnte. Man wollte erst einen Redakteur der „Leipziger Volkszeitung“ einladen, das h&#228;tte nun leider nicht geklappt; wenn ein freier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klingelt doch eben das Telefon, ein Mann der Konzert-Agentur Argo ist dran, sagt, er h&#228;tte meine Nummer von einem meiner Auftraggeber, und fragt, ob ich f&#252;r die „Leipziger Volkszeitung“ einen M&#252;nchner Termin mit Patricia Kaas wahrnehmen k&#246;nnte. Man wollte erst einen Redakteur der „Leipziger Volkszeitung“ einladen, das h&#228;tte nun leider nicht geklappt; wenn ein freier Journalist die Sache vor Ort &#252;bernehmen k&#246;nne, w&#252;rde die „Leipziger Volkszeitung“ aber gerne einen Text nehmen.<br />
Da mir die Angelegenheit etwas komisch vorkam (wieso ruft die „Leipziger Volkszeitung“ nicht selbst bei mir an?), habe ich nachgefragt. Und tats&#228;chlich: Der Text wird also von Argo bezahlt und die „Leipziger Volkszeitung“ bekommt ihn gratis – das sei schlie&#223;lich die Bedingung daf&#252;r, dass dem Thema in der „Leipziger Volkszeitung“ &#252;berhaupt Platz einger&#228;umt w&#252;rde, erkl&#228;rte mir der Mann freim&#252;tig am Telefon.<br />
Als ich erkl&#228;rte, derartige PR-Auftr&#228;ge widerspr&#228;chen meiner Berufsauffassung (auch journalistisches Ethos genannt), war er nicht mehr ganz so nett wie zuvor und sagte: „Da sind Sie aber die Erste, die damit ein Problem hat.“<br />
Und was das Schlimmste daran ist: Das glaube ich ihm aufs Wort.</p>
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		<title>Tempus, Konjunktiv, Komma, Rechtschreibung &#8211; jemand zuhause?</title>
		<link>http://www.zweitens-magazin.de/blog/hauptstrasse/tempus-konjunktiv-komma-rechtschreibung-jemand-zuhause/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Nov 2008 15:26:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hauptstraße]]></category>

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		<description><![CDATA[Gut zu wissen, dass Leute, die was mit Medien machen, mit dem grundlegendsten aller Medien gar nicht erst umgehen k&#246;nnen. (Quelle: sat1.de)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zweitens-magazin.de/blog/wp-content/uploads/2008/11/sat1de.bmp"><img src="http://www.zweitens-magazin.de/blog/wp-content/uploads/2008/11/sat1de.bmp" alt="" title="sat1de" class="alignnone size-full wp-image-931" /></a></p>
<p>Gut zu wissen, dass Leute, die was mit Medien machen, mit dem grundlegendsten aller Medien gar nicht erst umgehen k&#246;nnen.<br />
(Quelle: sat1.de)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Gesten der Verlierer</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 09:15:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hauptstraße]]></category>

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		<description><![CDATA[Screenshot: zweitens-magazin.de Quelle: Spiegel Online]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zweitens-magazin.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/verlierergesten.jpg"><img src="http://www.zweitens-magazin.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/verlierergesten.jpg" alt="" title="verlierergesten" width="270" height="230" class="alignnone size-full wp-image-776" /></a></p>
<p>Screenshot: zweitens-magazin.de<br />
Quelle: <a href="http://www.spiegel.de/">Spiegel Online</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>So einfach kann das manchmal sein</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 13:24:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sportplatz]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zweitens-magazin.de/blog/wp-content/uploads/2008/09/bundesliga-bei-ebay.jpg"><img src="http://www.zweitens-magazin.de/blog/wp-content/uploads/2008/09/bundesliga-bei-ebay.jpg" alt="" title="bundesliga-bei-ebay" width="398" height="143" class="alignnone size-full wp-image-724" /></a></p>
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		<title>q.e.d.</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 14:19:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>katrin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hauptstraße]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus der Reihe &#8216;Mein Computer spricht zu mir, aber ich verstehe kein Wort&#8217;: the neverending internet]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus der Reihe &#8216;Mein Computer spricht zu mir, aber ich verstehe kein Wort&#8217;:<br />
<strong>the neverending internet</strong></p>
<p><img src="http://www.zweitens-magazin.de/blog/wp-content/uploads/2008/04/never-ending-internet2.jpg" alt="never-ending-internet2.jpg"/></p>
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