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	<title>zweitens-magazin.de &#187; thomas</title>
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		<title>Im Netz der Mafia</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 18:12:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kann nur empfehlen, sich „Ein Prophet“ von Jacques Audiard anzuschauen, so lange er noch in den Kinos l&#228;uft. Endlich mal wieder ein richtig trockener Gangsterfilm. Und ein stimmungsvoller Gef&#228;ngnisfilm noch dazu. Mit tollen Schauspielern, besonders nat&#252;rlich dieser Tahar Rahim, der als ein arabischer Niemand im Knast eingeliefert wird und sich tief ins Ganovenbusiness hineinarbeitet. Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kann nur empfehlen, sich „Ein Prophet“ von Jacques Audiard anzuschauen, so lange er noch in den Kinos l&#228;uft. Endlich mal wieder ein richtig trockener Gangsterfilm. Und ein stimmungsvoller Gef&#228;ngnisfilm noch dazu. Mit tollen Schauspielern, besonders nat&#252;rlich dieser Tahar Rahim, der als ein arabischer Niemand im Knast eingeliefert wird und sich tief ins Ganovenbusiness hineinarbeitet. Eine Traumebene gibt dem Film eine poetische Note, die aber niemals nervt. Da ich gerade auch die starke Camorra-Zustandsbeschreibung „Gomorrha“ auf DVD wiedergesehen habe und vier Folgen vor dem Ende der wohl realistischsten Cop-Serie „The Wire“ &#8211; &#252;ber die <a href="http://www.zweitens-magazin.de/blog/kunstpark/wired-aber-sowas-von/">hier </a>schon mal geschw&#228;rmt wurde &#8211; stehe, spannt sich das Thema des organisierten Verbrechens bei mir gerade &#252;ber den ganzen Globus. Und es ist erschreckend, wie sich die fantastisch recherchierten Meisterwerke „Gomorrha“ und „The Wire“ und damit die Systeme der Drogenkriminalit&#228;t in Neapels Betonsilos von Scampia und Baltimores Eastside- und Westsidecorners &#228;hneln: die Drogenumschlagspl&#228;tze, die Gruppendynamik in der Pusher-Szene und vor allem die Macht der Kids. Denn wenn in „The Wire“ ab der dritten Staffel der eiskalte Marlo Stanfield immer mehr die F&#228;den zieht, dann fragt man sich zuerst schon, warum denn niemand diesem Mittzwanziger-L&#252;mmel mal die Ohren langzieht. Die Antwort gibt „Gomorrha“-Autor Roberto Saviano im interessanten Interview auf der Doppel-DVD des Films: „Die alten Verbrecher gibt es nur im Film. In Wirklichkeit sind die Bosse jung. 90 Prozent der Opfer der organisierten Kriminalit&#228;t sind unter 30 Jahren.“ So ist dann auch das grandios augenzwinkernde Ende von „Ein Prophet“ wieder absolut realistisch.</p>
<p>Hier noch der Trailer von &#8220;Ein Prophet&#8221;:</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/twZ4dF5mU6U" width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/twZ4dF5mU6U" /></object></p>
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		<title>Kristina Schr&#246;der und das weite Netz</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 18:16:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Volksschule]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute war der Kampf zwischen den Sonntagszeitungen schon rein optisch schnell entschieden. Mit Blumen im Eis hat einen die FAS nicht wirklich angemacht. Dagegen die WamS: unsere Lieblingsministerin Kristina Schr&#246;der im Beauty-Shot! Daneben die sexy Headline: &#8220;Wie das Netz unser Leben ver&#228;ndert&#8221;. Netz ist diesen Sonntag aber nur Facebook. Und tats&#228;chlich erkl&#228;rt dann die Familienexpertin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zweitens-magazin.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/WamS2.jpg"><img src="http://www.zweitens-magazin.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/WamS2.jpg" alt="" title="WamS" width="450" height="300" class="alignnone size-full wp-image-2167" /></a><br />
Heute war der Kampf zwischen den Sonntagszeitungen schon rein optisch schnell entschieden. Mit Blumen im Eis hat einen die FAS nicht wirklich angemacht. Dagegen die WamS: unsere Lieblingsministerin Kristina Schr&#246;der im Beauty-Shot! Daneben die sexy Headline: &#8220;Wie das Netz unser Leben ver&#228;ndert&#8221;. Netz ist diesen Sonntag aber nur Facebook. Und tats&#228;chlich erkl&#228;rt dann die Familienexpertin Schr&#246;der hintendrin in ihrem Eingangsbeitrag auf der Doppelseite im original Facebook-Design, warum sie das Netzwerk so gerne mag, obwohl sie eigentlich ja ein &#8220;&#8216;Sp&#228;tz&#252;nder&#8217;&#8221; ist. Und da fallen so sch&#246;ne Zitate wie: „Ich sch&#228;tze dort auch das hohe Niveau, es gibt nur ganz selten Eintr&#228;ge unter der G&#252;rtellinie“, oder: „Ein Politiker sollte Facebook allerdings nur dann nutzen, wenn er wirklich eine Affinit&#228;t dazu hat. Wenn er andere f&#252;r sich posten l&#228;sst, merkt man das sofort“, oder: „Was mich am Anfang bei Facebook wirklich gest&#246;rt hat, war der Begriff ‚Freunde‘. Denn das sind ja keine wirklichen Freunde. Inzwischen habe ich mich aber daran gew&#246;hnt&#8221;, oder auch: „Wenn ich keine Politikerin w&#228;re, h&#228;tte ich trotzdem gro&#223;en Spa&#223; an Facebook.“</p>
<p>Die WamS wurde mir &#252;brigens von einem netten Stra&#223;enverk&#228;ufer gratis angeboten. Und bei dem Aufmacherbild konnte ich diesmal echt nicht nein sagen.</p>
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		<title>Festivalsommer 2009: Filmfest M&#252;nchen, Der Genrefilm</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 13:22:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weil die Filme jetzt auch ins Kino kommen, hier mal mein R&#252;ckblick auf das M&#252;nchner Filmfest vor ein paar Wochen, bei dem es f&#252;r mich einen ganz klaren Gewinner gab: den Genrefilm. Wo die deutschen Filme als Kom&#246;dien-Western-Medien-Romanzen-Mutanten ziemlich abgesoffen sind, haben mir gerade die klassischen Geschichten am besten gefallen: Science-Fiction: „Moon“ Duncan Jones, Sohn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil die Filme jetzt auch ins Kino kommen, hier mal mein R&#252;ckblick auf das M&#252;nchner Filmfest vor ein paar Wochen, bei dem es f&#252;r mich einen ganz klaren Gewinner gab: den Genrefilm. Wo die deutschen Filme als Kom&#246;dien-Western-Medien-Romanzen-Mutanten ziemlich abgesoffen sind, haben mir gerade die klassischen Geschichten am besten gefallen:</p>
<p><strong>Science-Fiction: „Moon“</strong><br />
Duncan Jones, Sohn von David Bowie, geht <a href="http://www.youtube.com/watch?v=twuScTcDP_Q">hier</a> mit quasi nur einem Schauspieler dem existentiellen Problem der Einzigartigkeit und des Alleinseins des Menschen auf den Grund. So etwas war ja bei der Science-Fiction schon immer am besten aufgehoben. Sam Rockwell als Astronaut spielt sich selbst an die Wand und endlich gibt es mal wieder diese reine, verst&#246;rende Sci-Fi, die ohne all die Monster auskommt, die seit „Aliens“ diesem Genre fast den Gar ausgemacht haben.  Zuletzt hab‘ ich mich da etwa &#252;ber Danny Boyles „Sunshine“ sehr ge&#228;rgert.</p>
<p><strong>Kriegsfilm: „The Hurt Locker / T&#246;dliches Kommando“</strong><br />
Kathryn Bigelows <a href="http://www.youtube.com/watch?v=2GxSDZc8etg">Film</a> &#252;ber die Bombenentsch&#228;rfer im Irak ist absolut brachial, machom&#228;&#223;ig und actionlastig. Auch wenn manche Duelle wie ein Western wirken, ist es doch ein Film der durch und durch die irren Wesensz&#252;ge des Kriegs auslotet. Er vermittelt pr&#228;zise die Gef&#252;hle der Soldaten zwischen auswegloser Angespanntheit und kindlicher Ausgelassenheit. Die schicksalhafte Verdammnis zu ihrem Job war f&#252;r mich das vielleicht st&#228;rkste Motiv dieses tats&#228;chlich &#252;berw&#228;ltigenden Films.</p>
<p><strong>Coming-of-Age: „Adventureland“</strong><br />
Greg Mottolas <a href="http://www.youtube.com/watch?v=xykI3kkM9l4&#038;feature=fvsr">Geschichte</a> des Jungen James, der sich sein Geld f&#252;rs Studium in einem Abenteuerpark verdient und dort in vielen Episoden Freundschaft, Liebe und einiges dazwischen kennenlernt. Im Gegensatz zu anderen „Indie-Perlen“ oder „Festival-Hits“ wie der neue „Lymelife“ oder der &#228;ltere „Juno“ braucht dieser Film keinen skurrilen Aufh&#228;nger, sondern konzentriert sich ganz einfach auf den Sommer 1987 und seine Hauptfigur(en). Da gibt es einige magische Momente zwischen James und seinen Kumpels oder zwischen ihm und seinem M&#228;dchen zu belachen und beweinen. Ich muss zugeben, dass allein der Score von Yo La Tengo und die Songs von Falco bis H&#252;sker D&#252; mich parteiisch gemacht haben.</p>
<p><strong>Gangsterfilm: „Public Enemies“</strong><br />
Michael Mann hat einen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=dWof6CovHxI">Film</a> gemacht, dessen einzige Schw&#228;che es wohl ist, dass er nur ein Gangsterfilm ist. Mann und der endlich mal wieder supersmarte Johnny Depp zeigen John Dillinger als ein einen edlen Bankr&#228;uber, der einen Coup nach dem n&#228;chsten durchzieht, sich ein h&#252;bsches M&#228;dchen anlacht und am Ende doch nicht entkommen kann. Keinerlei psychologische Entwicklung, weder bei Dillinger noch in seiner Beziehung zur Freundin oder zu seinem J&#228;ger gibt es. Es ist ein glasklarer Krimi, bei dem man sich den Verlauf jeder Szene zwar denken kann, die Aufl&#246;sung wegen der eindringlichen Bilder, des fantastischen Tons und des erz&#228;hlerischen Niveaus mir aber immer wieder den Atem geraubt hat. Dank Michael Manns neuer Vorliebe f&#252;r HD-Filmkameras geht der Film au&#223;erdem n&#228;her ran an die Kost&#252;m-Gangster, als man es jemals im Kino gesehen hat. Und Depp vs. Bale ist derzeit wohl kaum zu &#252;berbieten.</p>
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		<title>Atmosphere!</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 21:48:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin leider selbst am Wochenende nicht in M&#252;nchen. Ansonsten m&#252;sste ich am Freitag in die Muffathalle. Dort spielen die grandiosen Atmosphere aus Minneapolis. Deren Hip Hop hab&#8217; ich erst mit der letzten Platte „When Life Gives You Lemons, You Paint That Shit Gold“ kennengelernt, aber seitdem gibt es wenig groovenden Rap, den ich lieber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin leider selbst am Wochenende nicht in M&#252;nchen. Ansonsten m&#252;sste ich am Freitag in die Muffathalle. Dort spielen die grandiosen Atmosphere aus Minneapolis. Deren Hip Hop hab&#8217; ich erst mit der letzten Platte „When Life Gives You Lemons, You Paint That Shit Gold“  kennengelernt, aber seitdem gibt es wenig groovenden Rap, den ich lieber h&#246;re, wenn ich etwas Aufputschendes f&#252;r Kopf und Beine brauche. S&#228;nger Slug mit seinen rigorosen Reimen und der selbst in der K&#252;nstlichkeit absolut pers&#246;nliche Sound sind fantastisch und auf der Zusatz DVD zur CD sind sie auch live mit funky Band ziemlich ansteckend. Wei&#223; zwar nicht, wie sie es in M&#252;nchen pr&#228;sentieren, aber das kann gar nicht schlecht werden. Die Muffathalle feiert 16 Jahre Hip Hop und deshalb gibt es neben den obligatorischen Blumentopf auch die australischen Hilltop Hoods zu h&#246;ren. Als weitere Platten von Atmosphere kann ich „Seven’s Travels“ oder „Strictly Leakage“ empfehlen, die sehr soulig daherkommt und die die Jungs vor ein paar Jahren umsonst im Internet vertrieben haben. Mein Aha-Erlebnis hatte ich dank eines Podcasts mit der fiesen Basslinie des Songs „Shoulda Known“. Hier das zugeh&#246;rige Video, das den klaustrophobischen Bass und die dreckigen Lyrics durchaus interessant interpretiert:</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/YEZseJ1Wuq8" width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/YEZseJ1Wuq8" /></object></p>
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		<title>Eastwood im Doppelpack</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 22:47:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einmal Clint Eastwood ist ja schon ein Vergn&#252;gen. Aber innerhalb von 24 Stunden gleich zwei Mal den verbitterten Revolverhelden im Kino zu sehen, ist nat&#252;rlich als kinematographisches Erlebnis kaum zu &#252;bertreffen. Gestern in „High Plains Drifter“ von 1973 – heute sein neuer Film „Gran Torino“. Einmal der wahrscheinlich teuflischste Western seiner Laufbahn &#252;berhaupt &#8211; dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einmal Clint Eastwood ist ja schon ein Vergn&#252;gen. Aber innerhalb von 24 Stunden gleich zwei Mal den verbitterten Revolverhelden im Kino zu sehen, ist nat&#252;rlich als kinematographisches Erlebnis kaum zu &#252;bertreffen. Gestern in „High Plains Drifter“ von 1973 – heute sein neuer Film „Gran Torino“. Einmal der wahrscheinlich teuflischste Western seiner Laufbahn &#252;berhaupt &#8211; dann sein neues anr&#252;hrendes Drama &#252;ber einen Kriegsveteranen im Vorortstress. In „High Plains Drifters“ gibt Eastwood den einsamen R&#228;cher, der nicht nur die Unsympathischen mit flinkem Finger aus dem Weg r&#228;umt, sondern gleich auch ein ganzes Dorf f&#252;r eine einstige Feigheit bestraft. Dabei vergewaltigt er Frauen (die das dann hinterher aber doch ganz toll finden) und zeigt sich auch sonst recht raubeinig. Wie &#228;hnlich heute sein „Gran Torino“: Eastwood ebenfalls als ziemlich mieser, ausl&#228;nderfeindlicher alter Sack, der die Probleme grunds&#228;tzlich mit der Waffe l&#246;st. Beerdigungen gibt’s in beiden Filmen einige und auch sonst ist das amerikanisches Rache-und-Opfer-Kino in Reinkultur. Von Eastwood mit aller Konsequenz inszeniert, und vielleicht deshalb so stark. Die kleine asiatische Freundin von Walt Kowalski antwortet ihm in „Gran Torino“, als er sie verwundert fragt, warum sie ihn denn blo&#223; sympathisch f&#228;nde, ganz einfach: „Du bist Amerikaner.“ Dem ist nichts hinzuzuf&#252;gen.</p>
<p>Das einzige, was Kowalski noch etwas bedeutet, ist sein alter Ford Gran Torino. Der ist Baujahr 1972, hat also das gleiche Entstehungsdatum wie Eastwoods „High Plains Drifters“. So schlie&#223;t sich der Kreis. Wie <a href="http://www.zweitens-magazin.de/blog/kunstpark/clintessenz/">zuletzt schon erw&#228;hnt</a>, gibt’s bis Mitte Juni im Filmmuseum noch viele andere Eastwood-Filme zu sehen. Hier noch Kowalski mit Karre und Knarre (interessant: die beiden st&#228;rksten Symbolen der gegenw&#228;rtigen gesellschaftlichen Krise) und mit dem Titelsong zu &#8220;Gran Torino&#8221;, von Eisenstimme Eastwood pers&#246;nlich vorgetragen.</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/MItMDkc343M" width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/MItMDkc343M" /></object></p>
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		<title>Smaller than Life: Berlinale 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 21:33:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Berlinale war dieses Jahr f&#252;r mich gepr&#228;gt von Extremen. Auf der einen Seite die beeindruckende 70mm-Retrospektive: neben dem DDR-Kost&#252;m-Opus „Goya“ und dem Marlon-Brando-Spa&#223; „Die Meuterei auf der Bounty“ hab‘ ich noch „Lawrence von Arabien“ gesehen. Fast eine Reihe nach hinten gedr&#252;ckt hat mich im International aber John Fords letzter Western „Cheyenne Autumn“. Es war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Berlinale war dieses Jahr f&#252;r mich gepr&#228;gt von Extremen. Auf der einen Seite die beeindruckende 70mm-Retrospektive: neben dem DDR-Kost&#252;m-Opus „Goya“ und dem Marlon-Brando-Spa&#223; „Die Meuterei auf der Bounty“ hab‘ ich noch „Lawrence von Arabien“ gesehen. Fast eine Reihe nach hinten gedr&#252;ckt hat mich im International aber John Fords letzter Western „Cheyenne Autumn“. Es war zwar keine restaurierte Kopie und sie hatte schwedischen Untertiteln, oder waren es norwegische? Aber die Farben und die Sch&#228;rfe des Monument Valley waren als echte 70mm-Projektion wirklich unglaublich. Und selbstredend ist auch ein mittelm&#228;&#223;iger Western von John Ford besser als fast alle neuen Filme.</p>
<p>Auf der anderen Seite gab es diese vielen ganz kleinen Momente. Nat&#252;rlich Andre Bujalskis feiner „Beeswax“, wo Bujalski wie schon bei „<a href="http://www.zweitens-magazin.de/blog/kunstpark/intuition/">Mutual Appreciation</a>“ Freunde von ihm beim allt&#228;glichen Konversationswahnsinn auf 16mm filmt. Diesmal als Gerichtsthriller ohne Thrill, wie er beim Q&#038;A danach zugab. Wieder geht es um Beziehungen und Unbeziehungen und all die sprachlichen Vermittlungsversuche, mit viel Witz und Fingerspitzengef&#252;hl. Auch die Asiaten haben mich wieder schwer beeindruckt. Etwa das stimmungsvolle koreanischen Road-Movie &#8220;My dearest Enemy&#8221; von Lee Yoon-Ki, bei dem ein Ex-P&#228;rchen durch Seoul kurvt, damit der Mann Geld f&#252;r seine Ex-Freundin auftreiben kann. Den st&#228;rksten Film fand ich „Claustrophobia“ von Ivy Ho. </p>
<p><img src="http://www.zweitens-magazin.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/claustrophobia.bmp" alt="claustrophobia" title="claustrophobia" class="aligncenter size-full wp-image-1409" /></p>
<p>Eine Geschichte von einer Handvoll Menschen, die zusammen in einem engen B&#252;ro in Hongkong eingepfercht arbeiten, in einem engen Aufzug und einem engen Auto nach Hause fahren. Es geht um das allt&#228;gliche Leben in Hongkong also, erkl&#228;rte die Regisseurin und nennt es auch ein Road-Movie. Wie beim koreanischen Film am Tag zuvor aber nur in einer Stadt. Der Film beginnt mit einer Autofahrt der Gruppe bei der sich zwei Personen anfangen zu streiten. Dann gibt’s einen pl&#246;tzlichen Sprung in die Vergangenheit und wenig sp&#228;ter weiter in die Vergangenheit… Der Film ist r&#252;ckw&#228;rts erz&#228;hlt, schafft aber das Au&#223;ergew&#246;hnliche, dass es einem wie eine normale Filmstruktur vorkommt. Langsam entwickelt sich eine Liebesgeschichte, die mit dem Anfang ihren H&#246;hepunkt findet. Sehr stark. Das Drehbuch hat Frau Ho &#252;brigens f&#252;r Herrn To, genau: Johnny To, geschrieben. Nachdem er ein Jahr nix daraus gemacht hat, hat sie’s zur&#252;ckgekauft und selbst verfilmt. </p>
<p>Diesmal hab&#8217; ich nicht wie letztes Jahr mit &#8220;<a href="http://www.zweitens-magazin.de/blog/kunstpark/tropa-de-elite/">Tropa De Elite</a>&#8221; den Gewinnerfilm (&#8220;La Teta Asustada&#8221;) gesehen. Obwohl ich es mit dem etwas zu naiven &#8220;Mammoth&#8221; von Lukas Moodysson und dem gradlinig ber&#252;hrenden &#8220;London River&#8221; von Rachid Bouchareb durchaus versucht habe. Bei letzterem hat immerhin Sotigui Kouyaté den Preis als bester Schauspieler gewonnen. Aber irgendwie gewinnen bei der Berlinale ja immer fast alle Filme irgendwas.</p>
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		<title>Pynchon-Winter, S. 1592</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 15:14:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade habe ich „Gegen den Tag“ zu Ende gelesen. Auch ich hab‘ mir bis auf einen Urlaub, in dem ich die ersten dreihundert Seiten gelesen habe, keine Auszeit f&#252;r das Buch geg&#246;nnt. Da muss ich Max Recht geben, die Zeit der aufopferungsvollen Buchverschlingprojekte scheint endg&#252;ltig vorbei. Also hat’s halt neun Monate gedauert. In kleinen Happen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="image_left" src="http://www.zweitens-magazin.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/pynchon_gegen_den_tag.jpg" alt="pynchon_gegen_den_tag" title="pynchon_gegen_den_tag" width="180" height="180" class="alignnone size-full wp-image-1363" />Gerade habe ich „Gegen den Tag“ zu Ende gelesen.  Auch ich hab‘ mir bis auf einen Urlaub, in dem ich die ersten dreihundert Seiten gelesen habe, keine Auszeit f&#252;r das Buch geg&#246;nnt. Da muss ich <a href="http://www.zweitens-magazin.de/blog/hauptstrasse/immer-noch-sommer/">Max</a> Recht geben, die Zeit der aufopferungsvollen Buchverschlingprojekte scheint endg&#252;ltig vorbei. Also hat’s halt neun Monate gedauert. In kleinen Happen, meist in S- oder U-Bahn, oder Bus. War nicht das einzige Buch in dieser Zeit. Aber da es mein erster Pynchon war, und er ja von Anfang an Spa&#223; macht, wollte ich einfach nicht aufgeben. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Es ist zu Beginn ein Abenteuerbuch und bleibt es bis zum Schluss. Und ich kann nicht behaupten, dass ich die Mehrzahl aller technischen, philosophischen oder naturwissenschaftlichen Anspielungen verstanden habe, oder dass ich immer wusste, was f&#252;r eine Figur da mal wieder etwas erlebte, geschweige denn wo sie war und mit wem sie gerade umherzog. Aber allein der (fantastisch &#252;bersetzte) Humor hat mich wirklich immer wieder von einer Seite zu n&#228;chsten gebracht. Und wenn f&#252;nf Seiten vor Schluss, wo man l&#228;ngst die schweren erz&#228;hlerischen und inhaltlichen Gesch&#252;tze erwartet, folgender Song erklingt, dann bin ich nichts anderes als begeistert:</p>
<p><em>  Wir sind Vegetarier &#8230;<br />
  Kein Wenn, kein Und, kein Aber,<br />
  Unschuldige Agrarier,<br />
  Echte Naturliebhaber.</em> </p>
<p> <em>Gulasch ist verboten,<br />
  Ebenso Hax&#8217; vom Schwein,<br />
  Wir essen lieber Schoten<br />
  Und lassen Fleisch Fleisch sein.</p>
<p>  H&#228;nde weg von Châteaubriand,<br />
  Auch kein Tatar auf Toast,<br />
  Fleischesser sind voll Unverstand,<br />
  Vegetarier sind getrost.</p>
<p>  Wir sind Vegetarier,<br />
  Argentinien kann uns mal,<br />
  Keine Larifarier,<br />
  Unser Wille ist wie Stahl.<br />
  Gauchos schleudern Fl&#252;che,<br />
  Ihre K&#252;he woll&#8217;n wir nicht,<br />
  In uns&#8217;rer Gem&#252;sek&#252;che<br />
  Ist Fleischlosigkeit uns Pflicht.</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Donny McCaslin</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 20:13:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hauptstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstpark]]></category>
		<category><![CDATA[Donny McCaslin]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern war ich auf dem besten Konzert seit sehr, sehr langer Zeit. Es war ein Jazz-Gig, wo ich irgendwie gerade &#246;fters bin, als bei Pop oder Rock. Saxophonist Donny McCaslin hat in der Unterfahrt mit seinem Trio zwei Sets abgeliefert, die wirklich ungeheuerlich waren. Gut, ich sa&#223; ein Meter von der B&#252;hne weg und dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="image_left" src="http://www.zweitens-magazin.de/blog/wp-content/uploads/2009/01/photo-0464-300x240.jpg" alt="photo-0464" title="photo-0464" width="300" height="240" class="alignnone size-medium wp-image-1309"  a>Gestern war ich auf dem besten Konzert seit sehr, sehr langer Zeit. Es war ein Jazz-Gig, wo ich irgendwie gerade &#246;fters bin, als bei Pop oder Rock. Saxophonist Donny McCaslin hat in der Unterfahrt mit seinem Trio zwei Sets abgeliefert, die wirklich ungeheuerlich waren. Gut, ich sa&#223; ein Meter von der B&#252;hne weg und dann ist in so einem kleinem Club der Sound halt quasi unverst&#228;rkt und einfach nur ph&#228;nomenal. Und wenn man dann wie ich nur gelegentlich solche intime Jazzclubatmosph&#228;re schnuppert, dann ist das jedes Mal echt erfrischend. McCaslin spielt einen harten Ton und muss in seinem Trio nur mit Bass und Schlagzeug quasi permanent ins Limit gehen. Kein Begleitklavier sorgt da f&#252;r sch&#246;ne Harmonien. Nach den Dinosauriern Sonny Rollins, Wayne Shorter und Co. z&#228;hlt McCaslin mittlerweile zu den besten Saxophonisten, die zu h&#246;ren sind. Scott Colley am Bass und Antonio Sanchez am Schlagzeug sind in der gleichen Liga. Zusammen hat das dann genau die pulsierende Energie, die wohl nur der Jazz hinbekommt. Eine CD hab&#8217; ich mir nat&#252;rlich auch gekauft, aber bis jetzt weigere ich mich, die Eindr&#252;cke von gestern mit irgendeinem Sound zu vermengen. </p>
<p>Im Video-Netz gibt&#8217;s leider nur eine <a href="http://www.youtube.com/watch?v=N0y5xjnMG-0">gro&#223;e McCaslin-Gruppe</a>, wo immerhin auch Colleys engagierter Bass-Stil zu bewundern ist. So ab Minute 4:20 geht das los, was McCaslin gestern zweieinhalb Stunden geboten hat. (Im gleichen schicken Hemd, was auf meinem Action-Foto nicht ganz zu erkennen ist) Leider bearbeitet Adam Cruz die Drums l&#228;ngst nicht so &#252;berraschend wie Sanchez. An der Trompete ist Dave Douglas, den ich lustigerweise letzten Freitag im Studio 1 des Bayerischen Rundfunks mit der HR-Bigband gesehen hab&#8217;, was auch ein sch&#246;nes Konzert war. Aber derartig konzentrierte Kraft wie gestern in der Unterfahrt hab&#8217; ich selten erlebt.</p>
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		<title>Nashville Music</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 17:14:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstpark]]></category>
		<category><![CDATA[Bob Dylan]]></category>
		<category><![CDATA[Johnny Cash]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Nashville]]></category>
		<category><![CDATA[Silver Jews]]></category>

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		<description><![CDATA[Ganz oft wird ja die erste Platte, die man von einem K&#252;nstler h&#246;rt, auch gleich die Lieblingsplatte. Ist dann hinterher nicht mehr zu &#252;bertreffen. Bei Bob Dylan war es bei mir „Nashville Skyline“, die wir vor fast zwanzig Jahren bei den Eltern eines Freundes fanden und die uns dann einen Sommer lang begleitet hat und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> <img class="image_left" src="http://www.zweitens-magazin.de/blog/wp-content/uploads/2008/07/nashville1-300x141.jpg" alt="" title="nashville1"  a>Ganz oft wird ja die erste Platte, die man von einem K&#252;nstler h&#246;rt, auch gleich die Lieblingsplatte. Ist dann hinterher nicht mehr zu &#252;bertreffen. Bei Bob Dylan war es bei mir „Nashville Skyline“, die wir vor fast zwanzig Jahren bei den Eltern eines Freundes fanden und die uns dann einen Sommer lang begleitet hat und die ich immer noch umwerfend finde. In einer Februarwoche 1969 hat Dylan dieses Country-Album in Nashville eingespielt und Johnny Cash war zwei Tage davon dabei. Jetzt hat das deutsche Label „The Swingin‘ Pig Records“, das als Bootleg-Label bekannt ist, erstmals &#252;ber ein Dutzend Songs ver&#246;ffentlicht, die Cash und Dylan damals gemeinsam eingespielt haben. Von denen es jedoch au&#223;er „Girl of The North Country“ keiner auf Dylans Platte geschafft hat. Unter dem Titel „Songs from the real America“ gibt es da Songbook-St&#252;cke wie „You Are My Sunshine“ oder „That’s Alright Mama“, genauso wie die Cash-Hits  „I Walk The Line“ und „Ring of Fire“. Mit schmissigem Country-Rock lassen die beiden Herren pr&#228;chtig die Funken fliegen. Ganz stark! Bass-Barde Cash und Country-Revoluzzer Dylan als absolutes Dreamteam. Davon kann man absolut nicht genug bekommen. Wie diese Session &#252;berhaupt gerettet wurde, kann man <a href="http://djmonstermo.blogspot.com/2005/02/bob-dylan-and-johnny-cash.html">hier</a> nachlesen.</p>
<p>Um in Nashville und stimmm&#228;&#223;ig bei Cash zu bleiben: David Berman und seine Silver Jews haben mit „Lookout Mountain, Lookout Sea“ gerade mal wieder ganze Arbeit abgeliefert. Und so geb&#252;hrt auch dem gro&#223;en Lyriker Berman die abschlie&#223;enden Worte, wenn er in seinem „Strange Victory, Strange Defeat“ zur Rebellion gegen den Durchschnitt aufruft: </p>
<p>„<em>What’s with all the handsome grandsons in these rockband magazines? And what have they done with the fat ones, the bald, &#038; the goateed!?” </em></p>
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		<title>Bill Callahan vs. Dinosaur Jr.</title>
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		<pubDate>Thu, 22 May 2008 13:38:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstpark]]></category>
		<category><![CDATA[Bill Callahan]]></category>
		<category><![CDATA[Dinosaur Jr.]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[So ein Schmarrn! Da sitzt man oft wochenlang herum und wartet darauf, endlich mal wieder auf ein Konzert zu kommen und dann so was: morgen spielen fast ein halbes Dutzend interessanter Musiker gleichzeitig. Wer sich so was ausdenkt?!? Okay, die Texaner Explosions In The Sky mit ihren instrumentalen Soundfl&#228;chen h&#228;tte ich mir im Feierwerk vielleicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="image_left" src="http://www.zweitens-magazin.de/blog/wp-content/uploads/2008/05/smog21.jpg" alt="Bill Callahan" />So ein Schmarrn! Da sitzt man oft wochenlang herum und wartet darauf, endlich mal wieder auf ein Konzert zu kommen und dann so was: morgen spielen fast ein halbes Dutzend interessanter Musiker gleichzeitig. Wer sich so was ausdenkt?!? Okay, die Texaner Explosions In The Sky mit ihren instrumentalen Soundfl&#228;chen h&#228;tte ich mir im Feierwerk vielleicht nicht unbedingt angeschaut, m&#252;ssen aber live wirklich gut sein. Und Elektrofrickler und Turntable-Rocker Schneider TM treibt in den Kammerspielen erst in der Sp&#228;tschicht die Beats an. Ist also durchaus mit einem zweiten Konzert zu kombinieren. Dass aber Dinosaur Jr. und Bill Callahan gleichzeitig spielen, da bin ich echt sauer. Die Indierock-Heroen waren letztes Jahr nur als Vorband der Red Hot Chili Peppers im Olympiastadion da, davor vielleicht vor zwanzig Jahren. Morgen also in der Muffathalle. Und Bill Callahan hat auch zuletzt in den 90ern seine meditativen Depri-Epen zelebriert. Damals, meistens im Substanz, machte er alles allein und nannte sich Smog. Jetzt hat er eine Band und nennt sich Bill Callahan. Lustig. Aber da ich letztes Jahr f&#252;r einen Chili-Pepper-freien Auftritt von Dinosaur Jr. extra nach Berlin gefahren bin – was sich sehr gelohnt hat – wird es morgen der Herr Callahan im Orangehouse werden. Der hat auch noch den schottischen Barden Alasdair Roberts dabei, zu dessen Balladen man sich allein schon prima betrinken k&#246;nnte. Aber Gitarren-Gott J. Mascis gleichzeitig in der Stadt zu wissen…</p>
<p>Also bitte: sch&#246;n sich morgen beschallen lassen und dann schreiben, wie’s war. Der Schatten auf dem Callahan-Bild ist &#252;brigens Joanna Newsom, mit der er seit einiger Zeit liiert ist.</p>
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