bereits im frühjahr ist die wunderbare anthologie “pop seit 1964“ bei kiwi erschienen, hat über 400 seiten, kostet dafür aber nur glatte 15 euro. „pop und literatur – wann immer die beiden aufeinander treffen, knallt es“, beginnt das vorwort der beiden herausgeber eckhard schumacher und kerstin gleba. der band versammelt (wie der titel bereits zart andeutet…) nicht nur die üblichen verdächtigen der neunziger jahre – stuckrad-barre, lottmann und so weiter – sondern vor allem in den frühen jahren so diverse gestalten wie handke, jelinek und fauser, aber natürlich auch fichte, artmann, glaser, dath & meinecke. ein wirklich gute und beeindruckende tat von gleba und schumacher – weil eben nicht nur die einzelnen autoren zur sprache kommen, sondern zudem die hin-und-hers zwischen ihnen lesbar werden. hier geht´s zu einer kritik der taz, hier zu einem podcast der deutschen welle über das buch. wer dann noch nicht genug hat, möge sich den anlässlich des buches enstandenen blogger-sind-auch-popper-text der netzeitung zu gemüte führen.
und wer´s noch rechtzeitig liest: heute abend um acht unterhält sich schumacher im münchner literaturhaus mit moritz von uslar und thomas meinecke über pop, und die kammerspiele- und „shoppen“-schauspielerin anna böger liest zwischendrin auszüge aus „pop seit 1964“.

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