ich wusste gar nicht, dass die beiden eine freundschaft verbindet – aber ohnehin tut das nichts zur sache. immerhin ließen sich der günter grass und der martin walser nun gemeinsam von der zeit interviewen (wie die faz berichtet) und nahmen dabei – in sachen elke heidenreich – kein blatt vor den mund. grass spricht von “dummheit und unverschämtheit”, walser geriert sich nicht minder getroffen. erzürnt scheinen die beiden wegen heidenreichs ausspruch, die arbeiten der beiden seien “ekelhafte altmännerliteratur”. ich mag die heidenreich und ihr “lesen!” ebenfalls nicht, weil der titel schlichtweg eine lüge ist, ihre sendung richtet sich tatsächlich vor allem an nicht-literarisch-interessierte, sondern herzschmerz-buchstaben-konsumenten, i.e. eric-emmanuel-schmitt- und paul-coelho-fans. mit “altmännerliteratur” trifft sie die sache allerdings durchaus auf den punkt (ist ja per se auch nix schlechtes bei). und ja: manchmal kann man das schon ein bisschen eklig finden. “tod eines kritikers” z.b. – brrr…

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