Nachdem “Gegen den Tag” in den Feuilletons gerade gefeiert wird, möchte ich jetzt auch kurz meinen ganz persönlichen Senf zu dem Thema “postmoderner Roman” abgeben. Seien wir doch mal ehrlich: Am praktischsten an diesen Wälzern ist doch, dass man sie aufklappen kann, wo man will. Die kleine Nachtlektüre ähnelt dann dem TV-Konsum. Sie wird ein unterhaltsames Zappen.
Schon bei den Tausend Plateaus von Deleuze/Guattari – die ich jetzt hier mitnichten als postmodernen Roman hinstellen will (oder vielleicht doch?) – fand ich immer prima, dass man auf jede Ebene steigen konnte, ohne auch nur im entferntesten der Chronologie zu folgen. Ob diese Lektüre dann zu einem umfassenden Wissen über den Inhalt oder den Plot führt, kann ich nicht mit hundertprozentiger Sicherheit sagen. Auf jeden Fall gibt es Erkenntnisfunken.

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