Man wirft das ja leicht mal jemandem vor, wenn er seine User dazu benutzt, Werbung zu machen, also: den content zu generaten, für den eigentlich derjenige, der daran verdient, sorgen müsste. Nur: “Tubuk” kann man das einfach nicht vorwerfen. Weil “Tubuk” eben auf der richtigen Seite steht.
So lange nun reden alle schon vom “Long Tail”, dass man sich ehrlich fragen muss, wieso “Tubuk” nicht schon längst erfunden wurde. Egal, jetzt gibt es den wählerischen Onlinevertrieb mit integrierter Social Community ja endlich: “Tubuk” verkauft “nicht jedes Buch”, wie der Slogan frech wie stolz behauptet. “Wir vertreiben”, heißt es da (zugegeben: etwas hip-pathetisch),

ganz bewusst junge, innovative Bücher abseits des Massenbetriebs, abseits der gehypten Bestsellerlisten. Bücher mit Anspruch an inhaltliche und ästhetische Qualität. Bücher, die es schwer haben, in die Thalia-, Weltbild- und Hugendubel-Filialen zu gelangen, die aber trotzdem ihren Weg zum Leser finden sollten. Weil sie intelligent sind, weil sie schön sind und weil sie begeistern.

Bereits angeschlossen haben sich dem Portal, das der Schwarzerfreitag-Verleger Andreas Freitag ins Leben rief, die Verlage kookbooks, bilger, blumenbar, Luftschacht, Lilienfeld, orange-press und so weiter und so weiter. Wie gesagt: “Tubuk” steht eben auf der richtigen Seite. Und hübsch wie übersichtlich aufgemacht ist´s auch noch:
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