endlich kann ich auch mal witzig, und das mit nur zwei wörtern, dem karikaturen-baukasten des titanic-magazins sei dank! und so lustig bin ich also:

es dürfte demnach nicht schwer werden, was besseres zu basteln: ihr macht vorschläge, wir werden sie annehmen.
Haltestelle Hauptstraße
… durch die medien:
die taz besuchte matthias ehlert und michael angele, die seit jahresanfang als doppelspitze die netzeitung leiten, während sich der ehemals alleinige chef michael maier um das projekt readers edition kümmert, wovon man ohnehin nix mehr hört. liest das eigentlich irgendwer (die ich-bin-fei-jetzt-auch-journalist-autoren selbst mal ausgenommen)?
und dann war da noch der dsds-kandidat max buskohl, der spon ganz freimütig berichtet (unter der rubrik “schulspiegel – leben U21″, wie nett), dass – bevor alle für ihn zum hörer griffen – längst klar war, dass er aus der show aussteigen wird. was das eigentlich für rtl bedeuten sollte, hat natürlich stefan niggemeier wieder als erster zusammengefasst. (bei der gelegenheit sollte man sich seinen heidi-klum-text zu gemüte führen: viel zu viele wahre worte.) buskohl hat seine aussagen derweil noch zweimal bestätigt, das weiß das medienmagazin dwdl, das im übrigen auch die dsds-voting-ergebnisse parat hat – aus denen ja leider nicht die zahlen der anrufer hervorgehen. da sagt rtl auch weiterhin nix zu…
und dann waren da noch die singles, die sich als als unterwäschemodels für eine schweizer supermarkt-und-vieles-andere-kette verdingen, um endlich nicht mehr allein zu sein.
bei migros gibt´s also ab sofort nicht nur den bh für 19 und den slip für 12 franken, sondern die frau – z.b. sara, bestatterin – oder den mann – z.b. mark, polizist (short 14,90, man beachte: was bei frauen der busen, ist bei männern oft genug das gesicht) – gleich mit dazu. allerdings ohne preisangabe. vermutlich aber ähnlich billig.
also: auf in die nacht!
Subkultur und Subkultur, gerade eben auf Süddeutsche Online. Armer Herr Zinner …

Ein kleiner Scherz am Rande, am unteren. Stammt von knoedeldealer.de (entdeckt auf elementarteile).
Ein paar Tage darf er schauen, dann schalte ich ihn wieder ab. Meine Güte, was freu ich mich darauf! Wenn’s doch immer so einfach wäre …
Nachtrag (3. Mai): Nix da! Jetzt ist Schluss! Ein Tag war schon länger als zumutbar. Wer schauen will, wie er schaut, der Schäuble, kann das ja beim knoedeldealer tun.
er kam aus dem November, der hagel brachte ihn herab
heidi klum passt als mutter gut ins konzept salat
Ok, ok. Der erste Satz ist der Anfang eines tollen Gedichts von Raoul Schrott. Aber ist der zweite Satz nicht ähnlich formschön, rhythmisch beinahe genauso gelungen und irgendwie, nun ja, ebenso tiefgründig?
Er wurde gestern Abend geäußert von einem McDondald’s-Vorstandsmitglied im Christiansen-Talk zum Thema “Falsche Ernährung”. Viel gelernt hat man daraus natürlich nicht. Zusammengefasst vielleicht: Ja, es gibt falsche Ernährung und wir sollten uns schon eher bewusst ernähren. Und: Ja, gegen Dicksein hilft auch Bewegung. Nährwert, äh, Mehrwert = Null. Nein, Scherz beiseite!
Es ist schon bemerkenswert, dass in einer Sendung zum Thema Ernährung, in der alle zwei Sekunden erwähnt wird, dass Kinder nur noch Mist essen würden und irgendwo die Lebensmittelindustrie vielleicht doch auch ein wenig – nur ein wenig, ein winziges Bisschen, aber kaum der Rede wert – mitverantwortlich sei, kein einziges Mal, KEIN EINZIGES MAL, die Konditionierung unserer Gaumen durch Geschmacksverstärker und Aromastoffe angesprochen wurde. Aber wozu auch? Das passiert vielleicht im Konzept Jogurt, aber sicherlich nicht im Konzept Salat und schon gar nicht bei McDonald’s.
Nachtrag (2. Mai): Ach schade, jetzt gibt es gar nicht das EINE Konzept Salat, sondern nur das von McDonalds. Zumindest wird’s anderswo anders zitiert. Aber jetzt genug der Albernheiten! Versprochen.
