“The goal is to enable Google users to be able to ask the question such as ‘What shall I do tomorrow?’ and ‘What job shall I take?’ ”

Das ist also die Zielsetzung der Don’t be evil-Menschen, mal so eben locker-flockig geäußert von Google-CEO Eric Schmidt hier in der Financial Times. Ich sage jetzt schon einmal Danke und freue mich auf die Zeiten, in denen ich mein Hirn gar nicht mehr brauchen werde. Noch hat es allerdings ab und an Schluckauf und sagt mir: Schäbige Welt, in der man so eine Firmenstrategie nicht etwa zerknirscht zugeben muss, sondern offensiv damit Werbung machen und sich sicher sein kann, dass der größte Teil der Menschheit bei so viel persönlicher Fürsorge sowieso Hurra schreien wird. Ach, die Welt ist ja so anonym geworden. Man kennt ja nicht einmal mehr seine Nachbarn! Gut, wenn Google wenigstens weiß, wer ich bin! Vielleicht weiß es dann bald wieder jeder.

Ach, ich mag eigentlich gar nicht! Nur noch – auch wenn es nicht so recht dazu passt – auf den guten, alten Do-It-Yourself-Ethos hinweisen. Der Link ist mir in die Mailbox geflattert (Senkfuß Max). Ein pdf-Archiv alter Punk- und HC-Fanzines: Flipside, MRR … Ob Google irgendwann sagen wird, dass man so etwas machen soll? Ich glaube es nicht …

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