Bei attac scheint so manches, nunja, suboptimal zu laufen, falls man aus Webauftritten auf die allgemeine Befindlichkeit der Organisation schließen darf.

Die attac Deutschland-Seite wurde laut Webmaster-Email gerade gehackt, die attac Schweiz-Seite zeigt einen Stand vom September 2007, weil der Hoster Probleme hat. “Notre hébergeur connait des grosses difficultés. Le site web actuellement publié date de septembre 2007….. bientôt de retour en 2008. Merci de votre compréhension”, heißt es da in schönem Französisch. Ja, wir haben Verständnis. Kann alles passieren. Und nebenbei: Das Wort “hébergeur” gelernt zu haben, finden wir an der ganzen Sache besonders hübsch, falls das ein kleiner Trost ist.

Kein Verständnis haben wir jedoch für das, was uns auf der österreichischen attac-Seite angeboten wird. Unter attac-austria.org bekommt man eine “Große Auswahl an Fonds bei X-markets” oder Tipps, wie man Millionär in 10 Jahren wird. Wir hatten uns ja den gemeinsamen Kampf gegen Ausbeutung, Unterdrückung, Armut und all das Übel auf der Welt ganz anders vorgestellt, eher so gemeinsam und für jeden etwas. Quo vadis, Globalisierungskritik? Dorthin, wo die 68er sind?

Die Domain attac-austria.org ist nur geparkt – anscheinend von ganz zynischen Buben. Warum allerdings attac International darauf verlinkt? Achso, das ist nur das Archiv. Aber trotzdem: Früher war es irgendwie besser.

(Dank dir, Rainer, für den Hinweis!)

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