Eigentlich nur ein Lese-Hinweis, aber ein besonders guter: Seit heute ist auf wired.com Evan Ratliffs Artikel über seine (beinahe) einmonatige Flucht online: Writer Evan Ratliff Tried to Vanish: Here’s What Happened
Ratliff versuchte, einen Monat lang unterzutauchen. Wired bot demjenigen 5000 Dollar Belohnung, der Ratliff findet, fotografiert und ein Codewort sagt. Ich fand das Projekt so fantastisch, dass ich zwischen dem 14. August und dem 8. September beinahe täglich im Netz herum gelesen habe, um zu erfahren, was so getwittert und gemunkelt wurde und wusste zum Beispiel bald, dass Ratliff fanatischer Fan des FC Fulham ist oder an Gluten-Allergie leidet, was ihm u.a. zum Verhängnis wurde. Am 8. September war das Spiel vorbei. Die Belegschaft eines Pizza-Ladens in New Orleans hatte Ratliff fotografiert und enttarnt. Der Pizza-Laden ist der einzige in der Stadt, der glutenfreie Pizzen herstellt, wobei die ganze Lösung natürlich komplizierter war Nur in Stichpunkten sei hier ein wenig angeteased, was alles eine Rolle spielte: Bewegungsprofile, Konten-Bewegungen, IP-Adressen, TOR-Netzwerke, Facebook-Gruppen, Google-Cache, Twitter-Accounts, Porn-Bots, Kameras, usw …

(24.11.) Ach, man kann unendlich dazu lesen: die Geschichten der aktivsten Jäger zum Beispiel.

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