Außer Potter gibt es heute nichts, rein gar nichts. Totales Sommerloch. Nichts. Lafontaine plant Kuba-Besuch. Ja mei. Der Country-Radio-Sender, den ich über Stream höre, malte gerade ein düsteres Zukunftsszenario, in dem es kein Internet-Radio mehr gibt. Ich habe nur halb zugehört und die Seite mit weiteren Informationen nicht mitbekommen. Heute auch egal. Schäuble meint, seine Terroristen-Zitate seien missverständlich gewesen. Nein, nein, wir haben ihn schon verstanden. Keine Aufregung, heute nicht. Das Wetter ist eigentlich auch zu gut, um zuhause vor dem Computer zu sitzen. Besser wäre draußen, aber München ist nicht Paris. Dort hat man Anfang der Woche die ersten hundert freien WLAN-Hotspots in der Stadt in Betrieb genommen. Das wäre jetzt genau recht. Unter einem Baum im Park sitzen, ein wenig surfen, lesen, bloggen. Sommerloch.

Aber das geht nicht nur mir so. Die SZ gibt auf ihrer Panorama-Seite heute ein paar lebenswichtige Tipps zum Thema Stau, unter anderem veröffentlicht sie folgendes, geheimes Insiderwissen:

Was kann man gegen die Hitze tun?
An heißen Tagen sind luftige Kleider für die Fahrt eine Erleichterung. Leicht geöffnete Fenster oder die Klimaanlage können für Abkühlung sorgen. Aber Vorsicht: Die Klimaanlage nicht zu niedrig einstellen! Das kann zu Kreislaufproblemen und Erkältungen führen – und treibt den Spritverbrauch in die Höhe. Als Getränk empfehlen Experten Wasser oder Fruchtsäfte. Bitte keinen Kaffee! Der treibt und macht hibbelig.

Sommerloch. Tipps für Neugeborene, die ihren ersten Sommer erleben. Experten haben Einwände: Neugeborene können noch nicht lesen. Experten empfehlen außerdem, einfach mal den Mund zu halten. Zumindest hier auf diesem Blog geht das. Ach, Experten! Ich bin raus hier. Für heute. Sommer.

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