Nennt man die NZZ nicht auch gern “Alte Tante“? Seit dieser Samstagsausgabe weiss auch ich, warum. In der Besprechung des “Berliner Journals” entblödet sie sich nicht, dem lange toten Autor noch etwas nachzutragen:
Max Frisch liebte und las offenbar die NZZ nicht!
Was dabei rauskommt, erklärt uns Feuilletonchef Martin Meyer höchstpersönlich anlässlich von Besuchen Frischs in Ostberlin:

Und anders als gewisse ein- und ausreisende poetae minores aus dem Westen ist Frisch niemals so naiv, die heuchlerische Verehrung der Funktionäre in die Stärkung seines Selbstbewusstseins abzuführen. Doch hätte man – etwa durch die Lektüre der ihm so ungeliebt gewordenen NZZ – auch schon lange und ohne jede Überraschung wissen können, dass die Diktatur ein kapitales Übel war.

Wieder was gelernt. Am besten gleich abonnieren.

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