Gestern habe ich auf der Seite “Forschung und Technik” – neuerdings im ersten Bund der NZZ angesiedelt und daher zufällig Teil meiner Kaffee-Lektüre – wichtige neue Entdeckungen über Euch Raucher gelesen. Wer da was entdeckt hat, waren natürlich amerikanische Wissenschaftler, neben anderen, vielen anderen, je weniger geraucht wird desto mehr forschen sie wohl, die Wissenschaftler.

Ihr gehört demnach auf dieselbe Stufe wie Kokainisten (was ein schönes Wort ist), wenn auch nur qualitativ: “Die intensivste Wirkung entfalten harte Drogen: Kokain erhöht die Dopaminausschüttung auf das Tausend-, Nikotin dagegen «nur» auf das Hundertfache.” “Nur”!

Dann noch weitere Dopaminbombardementbesprechung und Gedanken über den Anblick von Feuerzeugen. Schliesslich: “Angesichts dieser komplexen Zusammenhänge harren noch viele Fragen einer schlüssigen Erklärung; etwa jene, warum Stress oder schwierige Lebenssituationen die Anfälligkeit für eine Nikotinabhängigkeit erhöhen oder warum psychisch Kranke in höchstem Mass gefährdet sind – laut einer amerikanischen Studie stellen sie 40 Prozent aller Rauchenden.”

40 Prozent aller Raucher gehören eigentlich in die Geschlossene, oder zumindest unter Medikamente gesetzt! Ja!

Da wollte ich sofort zu rauchen anfangen, nach Jahrzehnten des Widerstands. Dieses dumme Geschwätz! Da muss man doch ein Zeichen setzen! Verdammt! Kann man nicht einfach mal in Ruhe leben und ein wenig treiben, wonach einem so ist? Soll ich jetzt FDP wählen?

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