Dem Plattenladen meines Vertrauens ist mal wieder zu danken, denn er hat eine junge Folkdame aus Kalifornien erst auf CD aufgetrieben und bringt sie jetzt am Dienstag sogar in München auch noch auf die Bühne. Alela Diane heißt sie und macht unaufgeregte Musik, hauptsächlich mit der Gitarre und ein paar wenigen weiteren akustischen Instrumenten. Teilweise sind es bluesige Südstaaten-Nummern und manchmal singt die ganze Großfamilie mit. Der eigenartige Gospel-Einschlag und die starke Stimme sind auch beim oftmaligen Hören immer noch faszinierend. Alela Diane tappt immer haarscharf an der Hippie-Falle vorbei und hat genug Reibungspotenzial, um in der Presse schon mit Cat Power und Joanna Newsom verglichen zu werden. Könnte also bald groß rauskommen, die 25-Jährige. Mal sehen. Auf jeden Fall macht sie ihre Sache wirklich gut. Und singt im Rahmen der 5-Jahre Resonanz-Jubiläum-Feier in der Roten Sonne. Am Mittwoch dann auch in Berlin. Mit Mariee Sioux ist auch noch eine weitere neue Folkfee dabei. Die mir persönlich aber doch etwas zu süßlich ist.

Alela Diane hat hier ihre Homebase und hier gibt’s was zu hören und sehen. „The Rifle“ von ihrer bisher einzigen hierzulande erhältlichen Platte „The Pirate’s Gospel“ ist zu empfehlen. Mariee Sioux gibt’s hier.

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Zu diesem Eintrag gibt es 1 Kommentar.

  1. Und das Konzert in München war sehr prima.
    Der erste Gitarrist war für die Katz. Dann aber Mariee Sioux und Alela Diane! Großartig. Kurz und knackig. Nicht die Lieder von den CDs, sondern neue.
    Klasse.
    Zum weiterhören empfehle ich den Sampler:
    Even Cowgirls get the Blues.

    Samy

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