Manchmal funktioniert die Sache mit der Intuition erschreckend gut. Aus mir unerfindlichem Grund habe ich heute mehrmals an einen Film gedacht, den ich sehr, sehr gerne noch einmal sehen würde: “Mutual Appreciation” von Andrew Bujalski. Letztes Jahr wurde der Film auf ein paar europäischen Festivals gezeigt, regulär ins Kino kam er nie. Eine DVD könnte man sich aus den USA bestellen. Nun ja, könnte man, sollte man wohl. Ich habe es trotzdem nicht gemacht, irgendwie, obwohl ich mir sicher war, dass man den Film so schnell nicht wieder sehen wird. Gegoogelt habe ich heute trotzdem danach, ohne mir irgendetwas davon zu versprechen.

Übermorgen, am 21. April, wird der Film tatsächlich gezeigt: um 19.30 Uhr im Berliner Arsenal-Kino im Rahmen einer Filmreihe der österreichischen Filmzeitschrift kolik.film.

Mutual Appreciation

Mutual Appreciation ist ein wunderbarer, durch und durch unabhängig produzierter (hier stimmt es wirklich) LowBudget-Film mit Laiendarstellern, in schwarzweiß, auf 16mm gedreht, voller lakonischem Humor, Liebe, Freundschaft, Musik. Ach, herzerwärmend! Einen Trailer kann man auf der Film-Homepage anschauen.

Scheiß Intuition! Wenn schon alles so gut passt, der Film nur ein einziges Mal im nächsten halben Leben zu sehen sein wird und ich dann tatsächlich auch noch zwei Tage vorher zufällig nachschaue, dann könnte doch auch noch der letzte Rest stimmen und der Film in München laufen!

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Zu diesem Eintrag gibt es 2 Kommentare.

  1. Nadja
    21 Apr 07
    16:07

    ne, ne – so etwas läuft immer nur in berlin :)

  2. karl
    22 Apr 07
    18:37

    Also übers Werkstattkino und das Filmmuseum lasse ich nix kommen. Würde sagen: Zufall :)

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