hau_1_reihe2c_thumb.jpg Eine der ödesten Sachen eines Kneipenabends ist das, was meist nach den Gesprächen über Fussball kommt: das Nacherzählen von Filmen. Ich selbst mache das ja gerne, aber am liebsten höre ich mir dabei natürlich selber zu. Schließlich glaube ich, die besten Filme zu kennen, und natürlich teile ich dieses Herrschaftswissen gerne und ausgiebig mit. Das man daraus eine eigene Kunstform machen kann, war mir bisher neu. Gerade lese ich auf medienlese.com von Total Recall – Das internationale Festival des nacherzählten Films, das es wohl schon eine halbe Ewigkeit, nämlich seit 1999, gibt. Das letzte Mal fand es wohl vor ein paar Tagen in Zürich statt. Wär ja mal was gewesen für Zürich-Korrespondent Max.
Zugegebenermaßen fand ich die Idee beim ersten Lesen eher blöd. Grund siehe oben. Aber nachdem ich ein paar Mitschnitte auf total-recall.org angeschaut habe, waren alle Zweifel dahin. Die Ergebnisse sind dermaßen witzig, dass ich aufpassen muss, nicht meinen Vormittag damit zu verdaddeln. Die Regeln sind einfach: Jeder hat zehn Minuten Zeit, um von einem Film zu erzählen, der veröffentlicht sein muss. Hilfsmittel sind nicht erlaubt, aber man darf auch einen Partner mit auf die Bühne bringen. Wahrscheinlich verdaddle ich jetzt meinen Vormittag, indem ich überlege, welchen Film man wie …
Besonders schön ist zum Beispiel gleich die Godzilla-Nacherzählung von Sarah Schütz und Kazuhiko Yoshida, die gleich als erstes kommt, wenn man die Sehbeispiele aufruft.

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