Sozusagen heute vor 22 Jahren, aber hier und nicht dort.

Vom Oktoberfest eines lokalen Fussballklubs über die “Züri-Wiesn” am Zürcher Hauptbahnhof bis hin zu Oktoberfesten in Stäfa, Uster oder Winterthur, überall scheint man dem bierseligen, mit Schunkelmusik unterlegten Charme des Münchner Traditionsanlasses erlegen zu sein.


Riesenstimmung nämlich im daneben abgedruckten NZZ-Artikel. Der betrachtet den grossen Zuspruch, den die Schweizerische Volkspartei mit einem Wahlanlass hatte, für den sie das Oktoberfest der Kleinstadt Uster komplett mietete (!).

(…) (…) Auftritt Blochers, der im Wesentlichen darin bestand, vor der EU, der Europapolitik des Bundesrats und der Masseneinwanderung zu warnen sowie das Ausfüllen der Wahlzetttel zu erklären. Die blauweissen Rauten als Hintergrund des Auftritts schienen aber niemanden zu stören, Bayern ist ja nicht Europa.

Nationalratskandidatin Anita Borer in ihrer Rede über den Zusammenhang von ausländerfeindlicher Partei und Wiesn:

(…) sprach sie vom Werte erhaltenden und Kultur schaffenden Charakter von Traditionen wie jener des Oktoberfests. Als Schweizer Beispiele nannte sie die direkte Demokratie, die bewaffnete Neutralität und die Eigenständigkeit des Landes.

Leider hat die gute NZZ diese Artikel aus dem Lokalteil nicht frei im Netz.

Interview mit Walter De Gregorio, etablierter (Sport-) Journalist und nun als FIFA-Kommunikationsdirektor die neue Stimme vom Züriberg.

Lago Bianco, von der Diavolezza-Bahn aus gesehen
Bernina…

Ein 61-jähriger giesst in einer Kirche Benzin aus, zündet es an und erklärt seine Tat vor Gericht als Kunst. Der Tagi-Artikel mit dem schönen Titel “Dürfen Künstler wirklich alles?” findet sich hier und vergleicht Äpfel mit Birnen, Texte mit Taten.

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Zürich - MÜNCHEN - Berlin
  • Fauser, Jörg | 0 | 25.01.12 @ 8:42 pm | max

    (sorry, bei meinem Konsum grad hat nix andres Platz)

  • Hilfe für junge Talente | 0 | 19.01.12 @ 2:50 pm | max

    Sehr nette FAQ der Schriftstellerin A. L. Kennedy (von der ich zwar nichts gelesen habe bislang…).

  • Unglaublich bieder | 0 | 19.12.11 @ 11:40 am | karl

    “Das dubios finanzierte Haus des Christian Wulff, Bundespräsident, teilt uns etwas über seinen Bewohner mit”, lässt die taz einen Architekten hier erzählen. Die Biederkeit dieser Art Journalismus teilt uns jedoch viel mehr über dessen Macher mit, fürchte ich.

  • Musste auch gesagt werden

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