Sein nächstes Buch… wieder eine Lebensunfähigkeit, der man mit Kopfkino nicht beikommt. Und eine Liebe mit Stil und Worten, die Insel ist in einem Meer von Dumm- und Gemeinheit. Was bleibt dem Protagonisten in der abstossenden Welt, nach der Liebe? Bin begeistert von Werners Sprache und Gnadenlosigkeit.

Markus Werner, mir bis vor kurzem völlig ubekannter Schweizer Autor. Sein Debut von 1984 fiel mir zufällig oder/und aus aktuellem Anlass in den Schoß. Bin begeistert: was für ein gnadenloser Umgang mit einem Protagonisten! Und was für eine gelungene Darstellung von Kopfkino-Unausweichlichkeit. Und was für eine allseitige Bloßstellung, vor allem der jeweils verharmlosenden Sprachlichkeit.

City – Bayern – Benny Hill from Hans Müller on Vimeo.

Beschreibung einer Kabine
1866, Twains erste längere Veröffentlichung, Berichte von den Hawaii-Inseln. Damals noch nicht Teil der USA, und grad hundert Jahre nachdem James Cook dort so unschön wie verdient gestorben war.
Seitenweise Langeweile, z.B. über die Bestattung einer Prinzessin, und dann wieder kapitelweise allergrösstes Vergnügen an seinem gnadenlosen Stil.


Orson Welles gibt den schwierigen Darsteller.
Unfassbar.

via Roger Ebert

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