Zum Glück muss ich mich manchmal bei web.de einloggen, um meine Mails zu lesen. Besser informiert kann deshalb keiner sein. Jetzt weiß ich: Das wird eine tolle Party, absoluter place to be, dort oben in diesem Seebad. Mit hübschen Menschen, Schampus und Häppchen, wie damals beim Abschlussball in der Tanzschule Zwick. Was viele jedoch nicht wissen: Anscheinend findet vor Ort auch ein Casting statt für eine neue Vorabend-Serie. Auf jeden Fall sollte dort also jeder hin, der irgendwas mit Film oder Fernsehen machen will! Die ersten Darsteller (siehe Foto) haben sie schon gefunden, also schnell!

FunkyG8Party
Quelle: web.de

Wer sich von den lieben Freunden in den nächsten Tagen irgendwo auf den G8-Demos herumtreibt, der kann – wenn er will, wenn es sein muss, wenn er was zu erzählen hat oder wie auch immer, auf jeden Fall schnell und ungefiltert – mit einer SMS einen Text oder durch einen Anruf ein mp3-File auf dem Blog http://spreeblick.com/g8/ hinterlassen. Wer weiß, wozu es gut sein könnte. Interessant wird es allemal. Weitere Infos gibt es hier.

Fu%c!K”%$hit$kgrml! Dass Pizarro den Verein wechselt, war eh klar. Aber wieso ausgerechnet zu Chel$ea? Ausgerechnet dieses verdammte Chel$ea holt den besten Bayern-Stürmer! $Fuc$k! Und Bayern kauft im Gegenzug diesen Ohrschrauber, diesen Toni! “§$”M!$t

Zu lesen z.B. hier oder hier.

Es ist vorbei mit der großen WM-Euphorie – zumindest wenn man den Zeitschriftenmarkt für Fußball-Magazine zur Beweisführung heranzieht. Das Magazin RUND gibt es schon seit einigen Wochen nicht mehr (Schade drum!) und über die Zukunft des Gratisblattes Sportzeitung, das von vergangenem November bis April in den Lufthansa-Lounges auslag, ist noch nicht entschieden. Stichwort Anzeigenkunden. Einen Artikel mit dem Titel “Fußball-Magazine sterben schnell” gibt es hier bei der FTD. Gestern erschien die letzte Ausgabe von PLAYER. Damit hat kein im Zuge der WM gegründetes Magazin überlebt.

Der Markt für Fußball-Publikationen scheint also bereits abgedeckt zu sein. Es gibt den kicker, den man schon immer liest, 11 Freunde für Fans, Interessierte und Bolzplatz-Heroen – und wer gerne Bilder anschaut, kauft sich eben die SportBild. Der WM-Effekt war auf dem Zeitschriftenmarkt kurzfristig und marginal. Selbst der kicker konnte wohl seine Verkaufszahlen nicht wesentlich steigern – was gar nicht so sehr wundert, wenn man die teils ganz hervorragende, auf jeden Fall aber äußerst umfangreiche WM-Berichterstattung der großen Tageszeitungen anschaut. Die Berichterstattung von der WM lebte sicherlich von der Tagesaktualität. Was interessiert schon eine Spielanalyse von vorgestern, wenn längst der Ball schon wieder rollt?

Das Magazin PLAYER hat es also auch nicht geschafft. Gegründet als Fußball-Lifestyle-Magazin versuchte man Anfang Januar mangels Verkaufszahlen das Ruder noch einmal herumzureißen, mit einer sensationell hilflos wirkenden Strategie: noch weniger Fußball, mehr Lifestyle. Da heißt es dann in den Mediadaten – ich zitiere ganz, weil man eh nicht mehr aufhören kann vor Staunen, wenn man einmal angefangen hat zu lesen: » Hier geht’s weiter …

wenigstens beim freitag stimmt die rede vom “online first” (die da allerdings gar nicht geschwungen wird): mein artikel, der im morgigen freitag erscheint, ist schon heute auf der freitag-website zu lesen. und er geht eben darum: um die web-repräsentanzen diverser zeitungen, die vielen relaunches der jüngsten zeit und was dabei herauskommt. leider hatte ich nicht allzuviel platz – auf das eine oder andere wäre ich gern detaillierter eingegangen.

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Zürich - MÜNCHEN - Berlin
  • Fauser, Jörg | 0 | 25.01.12 @ 8:42 pm | max

    (sorry, bei meinem Konsum grad hat nix andres Platz)

  • Hilfe für junge Talente | 0 | 19.01.12 @ 2:50 pm | max

    Sehr nette FAQ der Schriftstellerin A. L. Kennedy (von der ich zwar nichts gelesen habe bislang…).

  • Unglaublich bieder | 0 | 19.12.11 @ 11:40 am | karl

    “Das dubios finanzierte Haus des Christian Wulff, Bundespräsident, teilt uns etwas über seinen Bewohner mit”, lässt die taz einen Architekten hier erzählen. Die Biederkeit dieser Art Journalismus teilt uns jedoch viel mehr über dessen Macher mit, fürchte ich.

  • Musste auch gesagt werden

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