Ich habe mal GO spielen gelernt. Das fiel mir neulich wieder ein, als ich einen Artikel in der c’t gelesen habe über verschiedene Ansätze der KI-Forschung, Strategiespielen Herr zu werden und Programme zu entwickeln, die es aufnehmen können mit Menschen. Während Schachweltmeister schon von Maschinen geschlagen wurden, ist das im GO noch nie passiert. GO-Programme gewinnen bisher nicht gegen gute Spieler. Gegen mich gewinnen sie leider meistens (naja, eigentlich immer).

Während des Studiums kam gegelegentlich ein netter Kommilitone bei mir vorbei mit einem selbstgeschriebenen GO-Programm auf Diskette, an dem er nebenbei herumbastelte. Wenn ich ihm die Tür aufmachte, grinste er immer schon recht gemein und erzählte irgendetwas vom Bewertungsalgorythmus, der jetzt besser sein müsste und ob ich nicht mal ein Spiel wagen wolle. Wahrscheinlich kannte sein Programm gerade mal die Grundregeln. Für mich hat es meistens gereicht. Er war zufrieden und vergaß sein spöttisches Grinsen meist erst dann, wenn er mir ein, zwei neue Songs seiner Surfpunk-Band vorspielen konnte.

Egal. Kein Meister vom Himmel, usw … Ich will wieder GO spielen. Nur: Dann müssten andere auch GO spielen. Computer sind ja keine Gegner. Hüstel.

Lange Rede, wenig Sinn außer folgendem: Vielleicht mag ja einer der lieben Freunde auch GO lernen. Ich habe beim Herumsuchen im Netz einen schönen Kurs gefunden, der die Grundregeln sehr schön erklärt. Man darf dort herumklicken und ausprobieren und auf Deutsch ist das Ganze auch noch:

The Interactive Way To Go

Macht Spaß, im Ernst! So ein schönes Spiel! Und ich brauche Gegner …

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