Hab ich beim STZA immer angeschaut, mir dann ausgeliehen und zuhause bei mir noch viel öfter angeschaut. Und dann bin ich mal wieder skaten gegangen und dann waren die Bänder im Eimer. Komm ich grad auf die Idee, weil ich ein wenig in den Podcast-Seiten von iTunes herumgesurft bin, dort zig komische Firmen Video-Schnipsel mit ein paar Skateboard-Sachen feilbieten, die mich eigentlich gar nicht interessieren. Und dann fiel mir dieses Video wieder ein und prompt war jemand so nett und hat es vor in paar Tagen auf YouTube hochgeladen: Misled Youth Teil 1, Teil 2 und Teil 3 von Zero. Einfach zu geil! Aber ich glaub, ich geh trotzdem nicht mehr skaten.

Datensammlungen, immer schön: Gracenote ersparen mir natürlich nicht nur das Titel-Eintippen beim Füllen von I-Tunes (warum sind die Daten eigentlich nicht eh schon auf der Scheibe?), sondern merken sich natürlich auch, wann sie wem was schicken.

Jetzt geben sie das angesammelte Wissen aber auch weiter: Hier gibt es eine interaktive Karte, die uns die derzeitigen musikalischen Vorlieben der Nationen mitteilt. Leider in tragischem Design und schlecht lesbar. Und keinerlei Zahlen, die irgendeine Einschätzung zuliessen – ein besonders schönes Beispiel für diese Statisterei ist Afghanistan.
Wie bei allem zunächst nutzlosen Wissen ist das Stöbern hochinteressant: In Rumänien sind immer noch die Rapper Parasitzii total angesagt (Platz 10 der Künstler-Charts), die wir dort 2001 auf Kassette für unseren Wartburg gekauft haben. Die Österreicher luden die “Ö3 Greatest Hits 39″ auf den zweiten Albumplatz und die “Bravo Hits 58″ auf den neunten. Im Nahen Osten begeistert man sich (immer noch?) für Guns’n Roses, gleich mehrfach finden sich ihre Greatest Hits von 2004 in den jeweiligen Top Ten. Und so weiter. Deutschland dagegen hört weiter Die Toten Hosen (Platz 8).

A propos Tote Hosen: Eben im Supermarkt (Coop, Zürich Bahnhofstr) lief doch zwischen Werbung für Erfrischungsgetränke tatsächlich “Hier kommt Alex”. Subversiv kam mir das komischerweise nicht vor.
(via BoingBoing)

Weil ich es gerade wieder sehe: Auffällig oft landen hier Menschen, die nach “Erlebniserzählung: Wie ich einmal große Angst hatte” googeln. Das ist zwar kein Wunder, wenn sie schon danach googeln. Dann landen sie nämlich hier. Doch warum googeln diese Menschen überhaupt danach? Stellt man dieses Aufsatzthema in unseren Schulen immer noch? Wenn ja, hat man dann noch vor Kellern Angst oder – was weiß ich – vor Identitätsklau in Second Life? Böten sich heutzutage nicht andere, nunja, zeitgeistigere Aufsatzthemen an? Etwa “Wie ich beim Counterstrike einmal der letzte Überlebende meines Clans war” oder etwas in der Art? Ich musste diese Schulix vor über 20(!) Jahren schreiben! Sagen Schüler am Ende immer noch Schulix zu Klassenarbeiten? Und: Wann wurden denn zum letzten Mal die Lehrpläne überarbeitet?

Obwohl: “Wie ich einmal Angst hatte” ist schon immer noch ein Thema, irgendwie.

Nein, Fanfaren. Ein paar Takte später wäre eh nix mehr gegangen mit dem Aufnehmen. Und außerdem braucht niemand Hardcore-Konzerte aus der Konserve. Aber diese Fanfaren! Die wollte ich seit einer halben Ewigkeit noch einmal hören. Eigentlich seit 1991. Et voila! Vollgas!

Das ist sozusagen die Fortsetzung von Zeitlos schön und endlich ein Test für dieses Audio-Plugin.

Sowas machen sie heutzutage ja gar nicht mehr. Werbung mit Charles Bronson, Rauchen und Pistolen. Nein, sowas geht heuzutage gar nicht mehr. Wo kämen wir da hin? Kurze Werbepause am Samstag Nachmittag: Japan, Siebzigerjahre, Männergeruch.

Einen zweiten Mandom-Spot gibt es hier. Auch gut. Wieder mit Charles Bronson.

Entdeckt bei Beyond the Groovy Age of Horror.

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