<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:creativeCommons="http://backend.userland.com/creativeCommonsRssModule">

<channel>
	<title>zweitens-magazin.de &#187; Hypertext</title>
	<atom:link href="http://www.zweitens-magazin.de/blog/tag/hypertext/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.zweitens-magazin.de/blog</link>
	<description>aktuell sind andere</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 15:09:01 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.1</generator>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/</creativeCommons:license>		<item>
		<title>Welt des Journalismus (31)</title>
		<link>http://www.zweitens-magazin.de/blog/hauptstrasse/welt-des-journalismus-31/</link>
		<comments>http://www.zweitens-magazin.de/blog/hauptstrasse/welt-des-journalismus-31/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 18:09:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>max</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hauptstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Volksschule]]></category>
		<category><![CDATA[daum]]></category>
		<category><![CDATA[Hypertext]]></category>
		<category><![CDATA[inhalt egal]]></category>
		<category><![CDATA[kokain]]></category>
		<category><![CDATA[streetparade]]></category>
		<category><![CDATA[verlinkung]]></category>
		<category><![CDATA[Zürich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zweitens-magazin.de/blog/?p=2903</guid>
		<description><![CDATA[Die Sch&#246;nheit des Hypertextes: alles l&#228;sst sich mit allem verbinden. Im verlinkten Daum-gegen-L&#246;w-Artikel des Tages-Anzeigers kommt das Wort Kokain ja auch immerhin einmal vor, am Rande.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sch&#246;nheit des Hypertextes: alles l&#228;sst sich mit allem verbinden.<br />
<a href="http://www.zweitens-magazin.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/koks.jpg"><img src="http://www.zweitens-magazin.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/koks.jpg" alt="" title="koks" width="469" height="292" class="alignnone size-full wp-image-2904" /></a><br />
Im <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussball/Kommts-zum-Duell-Daum-gegen-Loew/story/11429695">verlinkten Daum-gegen-L&#246;w-Artikel</a> des Tages-Anzeigers kommt das Wort Kokain ja auch immerhin einmal vor, am Rande.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zweitens-magazin.de/blog/hauptstrasse/welt-des-journalismus-31/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hexenmeister, Hypertext des Todes</title>
		<link>http://www.zweitens-magazin.de/blog/buecherei/hexenmeister-hypertext-des-todes/</link>
		<comments>http://www.zweitens-magazin.de/blog/buecherei/hexenmeister-hypertext-des-todes/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 13:33:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücherei]]></category>
		<category><![CDATA[Volksschule]]></category>
		<category><![CDATA[Experimentielle Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy-Abenteuer-Spiel-Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Hypertext]]></category>
		<category><![CDATA[Raymond Queneau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zweitens-magazin.de/blog/?p=874</guid>
		<description><![CDATA[Vor etwa 25 Jahren, 1983, ist das erste der Fantasy-Abenteuer-Spiel-B&#252;cher von Steve Jackson und Ian Livingstone auf Deutsch erschienen. Es hie&#223; &#8220;Der Hexenmeister vom Flammenden Berg&#8221; und faszinierte mich damals unendlich. Ich h&#228;tte kaum mehr daran gedacht, h&#228;tte ich gestern Kneipenabend nicht ausf&#252;hrlich mit dem Hansbap und dem Ruppert &#252;ber das Spielen heute und gestern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.zweitens-magazin.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/flammenmeister-198x300.jpg" alt="" title="flammenmeister" width="198" height="300" class="image_left" />Vor etwa 25 Jahren, 1983, ist das erste der <em><a href="http://www.txtbank.de/spielbuch/bibliothek/serie/de/fantasy-abenteuer-spiel-buch/">Fantasy-Abenteuer-Spiel-B&#252;cher</a></em> von Steve Jackson und Ian Livingstone auf Deutsch erschienen. Es hie&#223; &#8220;Der Hexenmeister vom Flammenden Berg&#8221; und faszinierte mich damals unendlich. Ich h&#228;tte kaum mehr daran gedacht, h&#228;tte ich gestern Kneipenabend nicht ausf&#252;hrlich mit dem Hansbap und dem Ruppert &#252;ber das Spielen heute und gestern diskutiert. Nach Tabletop, Pen-and-Paper-Roleplaying und fr&#252;hen Computerspielen wie Paradroid oder Barbarian kamen wir irgendwann auf diese Fighting-Fantasy-B&#252;cher (so die englische Bezeichnung), die wir alle drei bis zum Erbrechen gelesen bzw. gepielt haben. </p>
<p>F&#252;r die Unwissenden: Diese B&#252;cher waren eine Form interaktiver Fiktion, bestehend aus meist genau 400 durchnummerierten Textabschnitten. Vor Beginn musste man sich einen typischen Rollenspiel-Helden mit verschiedenen Werten ausw&#252;rfeln und bei Abschnitt 1 zu lesen anfangen. Am Ende des Abschnitts wurde man vor eine Entscheidung gestellt in der Art: Wenn du die b&#246;sen Gnome verfolgen willst, lies weiter bei XXX. Wenn du dich lieber unbemerkt aus dem Staub machen willst, dann gehe zu XXX. Wenn alles gut ging, landete man irgendwann beim Abschnitt 400 und hatte das Abenteuer bestanden. Oft genug ist man jedoch gestorben und musste zur&#252;ck bl&#228;ttern, um nicht wieder ganz von vorne anfangen zu m&#252;ssen, was l&#228;stig war, weil die Nummerierung nat&#252;rlich nur in eine Richtung funktionierte. </p>
<p>Man hatte es mit einer einfachen Variante eines Hypertextes zu tun, ohne zu wissen, was Hypertext &#252;berhaupt ist und lange bevor der Begriff durch das Internet allgemeine Verbreitung erfuhr. Ich bilde mir ein, dass es eine &#228;hnliche Variante der Fiktion, quasi ein Lesen nach Zahlen, bereits im 19. Jahrhundert in England gab in Form von schw&#252;lstigen Liebes- und Gesellschaftsromanen, finde aber trotz l&#228;ngerer Suche keine Quelle daf&#252;r. (F&#252;r Hinweise w&#228;re ich dankbar.) Sicher ist jedoch, dass der franz&#246;sische Dichter und Schriftsteller Raymond Queneau einige Spielereien mit Hypertext-Literatur unternommen hat, etwa in seinem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hunderttausend_Milliarden_Gedichte">Cent mille milliards de poèmes (1961)</a>. <a href="http://userpage.fu-berlin.de/~cantsin/permutations/queneau/poemes/poemes.cgi ">Ausprobieren!</a> </p>
<p>Ein paar Jahre sp&#228;ter hat Queneau seinen kleinen Text <em>Un conte à votre façon</em> (<a href="http://userpage.fu-berlin.de/~cantsin/permutations/queneau/conte/conte.cgi">Online-Version</a>) vorgestellt, eine winzige, surrealistische Geschichte &#252;ber drei Erbsen. Der Inhalt der Geschichte ist in kleine H&#228;ppchen auf Zellen aufgeteilt, die ihrerseits jeweils wieder ein oder zwei Nachfolgerzellen haben. Der Leser kann sich von Zelle zu Zelle entscheiden, wie er weiterliest. Man kann diese Geschichte als gerichteten Graphen aufzeichnen, durch den sich der Leser seinen Weg bahnt, wie es Alfred Schreiber, Mathematik-Professor an der Uni Flensburg, in seinem Text <a href="http://www.gefilde.de/ashome/miscellanea/werkstatt/x0021994-queneau/queneau_math_potlit.pdf">Queneau, Mathematik und &#8220;Potentielle Literatur&#8221;</a> zeigt. Der Autor schreibt darin auch, dass dieses Experiment eine Art Mini-Vorl&#228;ufer sei f&#252;r oben erw&#228;hnte Abenteuer-B&#252;cher: &#8220;Allerdings paaren sich in diesem Genre, nicht selten &#228;sthetisch fragw&#252;rdig, beachtliche technische Perfektion und kombinatorische Komplexit&#228;t mit aufdringlichen, ja abgeschmackten Inhalten (meist aus der &#8220;fantasy&#8221;- oder &#8220;adventure&#8221;-Sph&#228;re)&#8221;, meint Schreiber dazu &#8230;</p>
<p>&#8230; was uns damals nat&#252;rlich egal war. Wir haben Graphen mit hunderten Ecken und Kanten aufgezeichnet, durch &#8220;Das Labyrinth des Todes&#8221;, &#8220;Die Stadt der Diebe&#8221; oder durch den &#8220;Sumpf der Skorpione&#8221;. F&#252;r die L&#246;sung der Geschichten war dieser Aufwand zwar nicht notwendig, aber es hat halt eine Menge Spa&#223; gemacht. Man kam sich unglaublich professionell vor in seiner Abenteurer-Akribie. Was ein Graph ist, wusste damals auch noch niemand. Das waren halt Landkarten.  </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zweitens-magazin.de/blog/buecherei/hexenmeister-hypertext-des-todes/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

