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	<title>zweitens-magazin.de &#187; Kriminalroman</title>
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		<title>Alpend&#246;ner</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 10:39:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücherei]]></category>
		<category><![CDATA[Alpendöner]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalroman]]></category>
		<category><![CDATA[Willi Spatz]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe das erste Mal in meinem Leben einen Roman gelesen, geschrieben von jemandem, den ich pers&#246;nlich kenne. Seltsam ist das. Das Buch hei&#223;t Alpend&#246;ner und der Autor Willibald Spatz. Alpend&#246;ner ist ein Krimi, der in Kempten spielt, in der Provinz also, was auch vorne gro&#223; drauf steht, ein &#8220;Allg&#228;u-Krimi&#8221;, wie die Kluftinger-B&#252;cher von Volker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.zweitens-magazin.de/blog/wp-content/uploads/2009/09/alpen.jpg" alt="Alpend&#246;ner" title="Alpend&#246;ner" width="128" height="213" class="image_left" />Ich habe das erste Mal in meinem Leben einen Roman gelesen, geschrieben von jemandem, den ich pers&#246;nlich kenne. Seltsam ist das. Das Buch hei&#223;t <strong>Alpend&#246;ner</strong> und der Autor Willibald Spatz. Alpend&#246;ner ist ein Krimi, der in Kempten spielt, in der Provinz also, was auch vorne gro&#223; drauf steht, ein &#8220;Allg&#228;u-Krimi&#8221;, wie die Kluftinger-B&#252;cher von Volker Kl&#252;pfel und Michael Kobr. Nebenbei: Krimis mit Lokalkolorit scheinen irgendwie ein Lehrer-Ding zu sein, f&#228;llt mir gerade auf.<br />
Mir hat Alpend&#246;ner eine Menge Spa&#223; gemacht, wobei ich gar nicht recht sagen kann, ob mir allein das Buch so gefallen hat oder die Vorstellung beim Lesen, wie sich der Willi beim Schreiben gefreut haben muss &#252;ber manch einen Unsinnseinfall. Ich nehme mal an, der Willi war fr&#252;her kein gro&#223;er TITANIC-Leser, weil er es Menschen wie mir ziemlich schwer macht mit dem Namen der Hauptfigur, die tats&#228;chlich <a href="http://www.taz.de/1/leben/kuenste/artikel/1/der-erfinder-der-%5Cbirne%5C/">Birne</a> hei&#223;t. Ich hatte st&#228;ndig den dicken Helmut Kohl vor Augen. Wenn dann Birne im Buch auch noch zum Flirten anf&#228;ngt &#8230; Herrjeh!<br />
Also: Der etwa 30-j&#228;hrige Birne geht nach Kempten, um eine Stelle als Redakteur bei einem Verlag f&#252;r Wanderf&#252;hrer anzutreten. Nur wenige Tage ist er da, dann wird schon seine Nachbarin ermordet &#8211; mit einem Kebabmesser, was der Polizei sofort einen Hauptverd&#228;chtigen liefert. Der t&#252;rkische Besitzer eines D&#246;ner-Ladens muss es gewesen sein. Birne versucht der t&#252;rkischen Familie zu helfen und ermittelt (ziemlich dilletantisch eigentlich) vor sich hin, kommt dabei dauernd dem Ober-Polizisten in die Quere, ermittlungs- und frauentechnisch. Dazwischen s&#228;uft er sich nieder, bezeichnet Polizisten als Nazis oder vermisst seine Tageszeitung, die ihm irgendein R&#252;pel wieder aus dem Briefkasten geklaut hat. Ach, mehr mag ich eigentlich gar nicht erz&#228;hlen. Ein Buch, das genau recht ist, f&#252;r einen faulen Nachmittag. Erschienen ist der Krimi bei <a href="http://www.gmeiner-verlag.de/">Gmeiner</a>.</p>
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		<title>Istiklal Caddesi, ca. 23 Uhr</title>
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		<pubDate>Sun, 25 May 2008 11:30:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücherei]]></category>
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		<category><![CDATA[Kriminalroman]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich zahlte, stand auf und ging. Am Imbiss an der Ecke, wo die enge, ruhige Gasse auf die Istiklal Caddesi trifft, kaufte ich mir eine Flasche Mineralwasser und trank sie im Stehen aus. Ich hatte noch ein wenig Zeit und lief bis zum Galatasaray-Gymnasium. Daf&#252;r, dass es mitten in der Woche war, war jede Menge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p> Ich zahlte, stand auf und ging. Am Imbiss an der Ecke, wo die enge, ruhige Gasse auf die Istiklal Caddesi trifft, kaufte ich mir eine Flasche Mineralwasser und trank sie im Stehen aus. Ich hatte noch ein wenig Zeit und lief bis zum Galatasaray-Gymnasium. </p>
<p><object  style="margin-right:8px; padding-bottom:0px;" type="application/x-shockwave-flash" width="275" height="215" align="left"  wmode="transparent" data="/movies/mediaplayer.swf?file=/movies/Istanbul.avi.ff.flv"><param name="movie" value="/movies/mediaplayer.swf?file=/movies/Istanbul.avi.ff.flv" /><param name="wmode" value="transparent" /></object>Daf&#252;r, dass es mitten in der Woche war, war jede Menge los in der Fu&#223;g&#228;ngerzone. Mit gleichm&#228;&#223;igen Schritten &#8211; zwischen eiligen, tr&#246;delnden, herumstehenden und unvermittelt lospreschenden Leuten hindurch &#8211; bahnte ich mir einen Weg. Machte einem gewichtig patroullierenden Polizisten Platz, lie&#223; den Wagen der Stadtverwaltung durch. Das Gepl&#228;rre aus den Boxen am Stand des Buchh&#228;ndlers wurde zwanzig Schritte weiter von der Beschallung aus dem Kassettenrecorder des n&#228;chsten fliegenden H&#228;ndlers &#252;bert&#246;nt. Bewusst steckte ich mir keine Zigarette an.</p></blockquote>
<p>(aus: Celil Oker, Letzter Akt am Bosporus)</p>
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