Während der Karl noch weg ist, bin ich schon wieder da – seit heute morgen um sieben. Und zuallererst gibt´s hier zwei wunderbare Symbolfotos meiner größten Liebe Italien. Das erste zeigt eindrücklich, dass selbst die italienischen Ratten niedlicher sind als alle anderen:
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Das zweite demonstriert die totale Videoüberwachungswut, die in Italien offensichtlich gerade ausgebrochen ist – zumindest sind mir im Februar, als ich das letzte Mal dort war, noch nicht die tausenden Hinweisschilder “video sorveglianza” (sogar in öffentlichen Toiletten!) und die überall und massenhaft installierten Kameras aufgefallen. (Was natürlich kein Grund für die Liebe ist – allerdings: so doof, wie das da aussieht, dann schon wieder…)
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Das erste Bild stammt übrigens aus Venedig (ja, die Biennale hat auch diesmal wieder großen Spaß gemacht), das zweite aus Florenz, wo ich noch gestern abend (schnief) durch die Straßen schlenderte.
P.S.: Die beiden völlig durchgeknallten Autofahrer, die uns in der Autobahnauffahrtskurve (sic!) überholt haben, waren leider zu schnell, um sie zu knipsen.

Katrin ist schon weg. Im Urlaub. Meine Gedanken hatten sich in den letzten Tagen anscheinend auch schon verabschiedet, Richtung Sonne und Strand. Blog-Ideen gaben sie zumindest kaum noch her.

Außerdem kann ich ein Wort nicht mehr hören: Sommerloch. Und eine Sache kann ich nicht mehr sehen: Regen.

Deshalb bin ich jetzt auch weg.

In der Zwischenzeit kann man ruhig auch andere Blogs lesen, es lohnt sich!

Auf zweitens-magazin geht’s weiter in zwei Wochen. Allerspätestens! Versprochen!

VoodooKitchenWahrscheinlich interessiert es eh niemanden, nur wieder mich… Habe gerade entdeckt, dass man von einem der nettesten Labels weit und breit, nämlich Voodoo Rhythm aus Bern, Videos und Live-Mitschnitte anschauen kann. Wunderbarer Lärm!

Trotzdem kein Interesse? Lieber ein paar Girls? Striptease? Dann weiter zu etwas Burlesque.

Nein, ich bekomme kein Geld dafür.

Außer Potter gibt es heute nichts, rein gar nichts. Totales Sommerloch. Nichts. Lafontaine plant Kuba-Besuch. Ja mei. Der Country-Radio-Sender, den ich über Stream höre, malte gerade ein düsteres Zukunftsszenario, in dem es kein Internet-Radio mehr gibt. Ich habe nur halb zugehört und die Seite mit weiteren Informationen nicht mitbekommen. Heute auch egal. Schäuble meint, seine Terroristen-Zitate seien missverständlich gewesen. Nein, nein, wir haben ihn schon verstanden. Keine Aufregung, heute nicht. Das Wetter ist eigentlich auch zu gut, um zuhause vor dem Computer zu sitzen. Besser wäre draußen, aber München ist nicht Paris. Dort hat man Anfang der Woche die ersten hundert freien WLAN-Hotspots in der Stadt in Betrieb genommen. Das wäre jetzt genau recht. Unter einem Baum im Park sitzen, ein wenig surfen, lesen, bloggen. Sommerloch.

Aber das geht nicht nur mir so. Die SZ gibt auf ihrer Panorama-Seite heute ein paar lebenswichtige Tipps zum Thema Stau, unter anderem veröffentlicht sie folgendes, geheimes Insiderwissen:

Was kann man gegen die Hitze tun?
An heißen Tagen sind luftige Kleider für die Fahrt eine Erleichterung. Leicht geöffnete Fenster oder die Klimaanlage können für Abkühlung sorgen. Aber Vorsicht: Die Klimaanlage nicht zu niedrig einstellen! Das kann zu Kreislaufproblemen und Erkältungen führen – und treibt den Spritverbrauch in die Höhe. Als Getränk empfehlen Experten Wasser oder Fruchtsäfte. Bitte keinen Kaffee! Der treibt und macht hibbelig.

Sommerloch. Tipps für Neugeborene, die ihren ersten Sommer erleben. Experten haben Einwände: Neugeborene können noch nicht lesen. Experten empfehlen außerdem, einfach mal den Mund zu halten. Zumindest hier auf diesem Blog geht das. Ach, Experten! Ich bin raus hier. Für heute. Sommer.

Weil ich mich mit dem Hansn gerade darüber freue, dass die Gorilla Biscuits wieder auf Tour kommen, zwar erst im September, aber immerhin. Bis dahin, nicht ganz so hart, weil wir ja älter geworden sind, Walter Schreifels akustisch mit der Hymne “Start Today”:

http://www.youtube.com/watch?v=et59JXsMxLw

Zürich - MÜNCHEN - Berlin
  • Musste auch gesagt werden

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