Heute mit Erstaunen und Amüsement die Feierabend-NZZ gelesen. Zum einen geht es um nationale Verkehrscharakteristika in Asien, zum anderen um die Umbenennung von Fussgängerstreifen in Zebrastreifen im genderbewussten Bern. Jeweils in einem Kommentar, und passenderweise auf demselben Druckbogen, Seite zwei und Seite 15. Links bemerkt Martin Koelling aus Tokio, der Japaner an sich bremse nicht an Zebrastreifen. Rechts bemerkt Urs Schoettli aus Peking, der Japaner an sich bremse selbstverständlich an Zebrastreifen. Bei beiden ist es eine gänzlich periphere Anmerkung, aber sie zeigt uns die grosse Meinungsvielfalt der alten Dame aus der Falkenstrasse.


Und überhaupt, wer versteht schon den Japaner?

