eigentlich hatte ich vor, mir als nächsten platzverweis stefan herres blog “politically incorrect” vorzunehmen, doch darum kümmern sich bereits – anlässlich der pi-artikel & -kommentare über die verhaftung des grünen-mitglieds volker beck in moskau – schon stefan niggemeier, fameless, f!xmbr, nanopub, craplog und der watchblog islamophobie. deswegen geht der heutige platzverweis an das störtebeker-netz/altermedia (pi bekommt auch noch einen, versprochen!).
“Das Störtebeker-Netz ist ein unabhängiges Portal aus Pommern. Unsere Nachrichten und Kommentare erscheinen seit 1997. Spiegelseite ist de.altermedia.info”, heißt es auf der website mit dem fahnenlogo in schwarz-weiß-rot. tatsächlich gleichen sich die inhalte von stoertebeker.net und altermedia.info aufs haar. auch bei störtebeker ließ man es sich natürlich nicht nehmen, die verhaftung volker becks zu kommentieren zum anlass für rassistische hetze zu nehmen. also heißt es da, volker beck habe sich nach Russland aufgemacht, “um seine schwuchtelige Multikulti-Dekadenz ausleben zu wollen, und wurde prompt vorübergehend verhaftet. Das eigentlich ‘Empörende’ daran sollte sein, dass Beck dafür lediglich eine Stunde festgehalten wurde.” wieso es das störtebeker-netz sowie altermedia überhaupt noch gibt und geben darf, ist mir ein rätsel, da der straftatbestand der volhsverhetzung(wiki) doch beinahe bei jedem eintrag aufs vorbildlichste erfüllt wird. » Hier geht’s weiter …
es ist nicht einfach zu entscheiden, ob man die zahlreichen offensichtlich menschenrechtswidrigen sites, auf die man täglich im internet stößt, einfach ignoriert. oder ob man doch besser mit dem finger auf deren produzenten zeigt – was ihnen eventuell mehr öffentlichkeit beschert, als ihnen zukommen sollte. zum glück hatte ich jemanden, den ich um rat fragen konnte, nämlich andrea livnat, die das tel aviver büro des online-magazins hagalil leitet und im herbst 2003 mit ihrem artikel “gerechtigkeit für deutschland” die hohmann-affäre ins rollen brachte. sie riet mir zu, “weil ja auch unbedarfte Leute so etwas lesen, und wenn es ihnen dann (hoffentlich) dämmert, dass da was komisch ist, dann suchen sie vielleicht nach Infos über diese Seite”. dass ich daran gar nicht gedacht habe, beschämt mich ein wenig – vermutlich wird sogar noch viel zu wenig darüber geredet und diesen abusers also ein menge unbesetzten raums gegenüber gestellt, der eigentlich zu füllen wäre mit informationen über sie und ihre anliegen (vor allem, da der idgr leider nicht mehr existiert, wobei sich redok wenigstens um eine art nachfolge bemüht). auf dass bei google bald kein widriger content mehr ganz oben in der liste zu finden ist, wird hier also ab sofort in loser aber steter folge ein platzverweis erteilt. und der erste geht gleich an das so genannte “münchener tagebuch“. » Hier geht’s weiter …
