2006 erschien das Filmbuch Minutentexte. The Night of the Hunter, herausgegeben von Michael Baute und Volker Pantenburg. Die beiden betreiben unter anderem das Blog new filmkritik. Für besagtes Buch wurde der Film The Night of the Hunter von Charles Laughton in seine 93 Minuten unter- und auf 93 Autoren aufgeteilt, die jeweils ihre Minute kommentieren, beschreiben, analysieren …

Aufgrund des ARD Online Awards, der im Rahmen der ARD Hörspieltage verliehen wird, gibt es dieses wunderbare Werk momentan als Hörspiel zum Downloaden, was der Filminteressierte auf jeden Fall und schleunigst machen sollte. Nach der Preisverleihung am 8.11. (man darf und soll mitstimmen) wird es irgendwann wieder aus dem Netz verschwinden.

Nichts gibt es, was man im Netz nicht findet – alte Regel. Und kaum etwas gibt es im Netz, was nicht schon Tausende vor einem gefunden haben – auch eine alte Regel. Zum Beispiel die schöne Seite Indymogul – DIY Filmmaking, die sich gerade rühmt, über 10000 Subscriber auf YouTube zu haben. Zwar bin ich kein Filmemacher, aber über das dort vermittelte Insiderwissen, wie man es besonders müllig machen könnte, bin ich dann doch dankbar. Dort kann man zum Beispiel lernen, wie man so aufwändige Special Effects zustande bringt wie das Platzen von Schädeln oder den Flug in einem Raumschiff – und das alles für Materialkosten von maximal 50 Dollar. Dementsprechend sieht es natürlich aus, aber hey, es sieht immerhin aus! Jeden Montag gibt es eine Episode “Backyard FX”. Diese Woche etwa wird gezeigt, wie man Gliedmaßen baut, die man blutigerweise abreißen kann, sozusagen als Halloween-Special. Mogulween nennen sie das dort. Auf jeden Fall ist dieses Zeug abonniert! Von mir aus bin ich da auch gerne Mensch Nummer 10001 und schaue mir die 10 Sekunden Werbung pro Episode an.

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