Jaja klar, alles wird gelesen, alles wird verwendet, alles Kleine ist Teil eines Grossen. Und ich bin sicher nicht bei denen, die Information dann wirklich nutzen können. Toller Einblick, Fallstudie eines Twitter-Analysten zu #OBL.

Kreuz und quer, hier und dort, weil sich meine Linkmüllhalde füllt und füllt. Ungeordnet und kommentarlos.

Bestätigt: US-Zoll darf Laptops durchsuchen

Britische Kinos: Der Zuschauer als Star im Überwachungsvideo

YouBlockwart – Nachbarn anschwärzen online

Otto Schilys pralle Anti-Terror-Datei

10.000 Mann und ein Holzklotz – Zur Verhältnismäßigkeit von Abfragen in Datenhalden

Perso non grata – der elektronische Personalausweis

Von Chemikalien, Aquarianern, Sprengstoffen und Drogen

Ach und die neuen Steuernummern und wie war das mit den DNS-Profilen und den Privat-Firmen in England?

Man könnte ewig weitermachen. Alles die gleiche ekelhafte Soße, ob staatlich oder privatwirtschaftlich.

Was man sich tatsächlich am Abend in der warmen Badewanne anhören könnte, ist die neue Ausgabe des Chaosradios mit dem durchaus hoffnungsspendenden Titel: Ausbruch aus dem panoptischen Gefängnis.

gedlbeutel.jpgIch wollte hier mal nur eben kurz meine neue Geldbörse präsentieren. Sie ist zwar nicht sonderlich praktisch, dafür aber umso stylischer. Da gibt’s nichts zu diskutieren. Der Style kommt hier weniger über das Design (obwohl ich das silberne Gewerbeband als Oberfläche sehr schick finde), sondern vielmehr über den Nutzen. Die Geldbörse ist nämlich immun gegen die Schnüffelei von RFID-Lesegeräten, weil sie innen mit Alufolie ausgekleidet ist. Alufolie lässt die Strahlen der Lesegeräte nicht durch, wenn sie dick genug ist. Zugegebenermaßen habe ich die Börse etwas windschief gebaut. Diese blöden Klebestreifen entwickeln da ein ganz schönes Eigenleben, wenn man sie millimetergenau aneinander pappen will. Die Anleitung zum Bau dieses abhörsicheren Portemonnaies gibt es auf zeit.de und ich fand einfach die Tatsache, dass es diese Anleitung dort gibt, so nett, dass ich es gleich ausprobieren musste. Das wäre eigentlich schon eine Geschäftsidee für hippe Hersteller: Designobjekte mit praktischen Zusatznutzen. Fällt mir auf: Das ist eigentlich sowieso DIE Idee. Man müsste einen Anti-Überwachungs-Chic kreieren. Vielleicht hätte das einen schnelleren und breiteren Erfolg und würde daher aus Sicht der Datensammler sehr viel lästiger als all die Aufklärungskampagnen. Auf das mühsam erreichbare Bewusstsein der Vielen könnte man dann nämlich pfeifen. Naja, ein etwas ekelhafter Gedanke, ich weiß. Also gibt es weitere Informationen zum Thema RFID hier bei FoeBuD.
Zeit Wissen lese ich dann doch eher selten. Der Hinweis darauf war auf netzpolitik.org

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  • Musste auch gesagt werden

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