Zwar schon wieder ein alter Hut, das Video war gestern der heiße Scheiß, weil jetzt.de darüber berichtete. So ist das im Netz. Interessiert uns nicht, weil: “aktuell sind andere”.
Thema “Killerspiele”. Ich persönlich bin ja einem vernünftigen Shooter in einem Netzwerk ganz und gar nicht abgeneigt. Es ist bisher jenseits aller Moral einfach die spannendste und beste Lösung, eine größere Zahl an Spielern gemeinsam in einem Computerspiel an den virtuellen Spieletisch zu bekommen. Dazu ein Headset und schon hat man eine Mordsgaudi (“Diese Doppelbödigkeit! Dieser doppelbödige Wortwitz”)! Welches andere Genre kann man denn sonst mit, sagen wir, fünf anderen in einem Team zocken? Shooter eignen sich einfach für das Netzwerkspiel. That’s it und nicht mehr. Aber darum geht es eigentlich gar nicht. Es geht um “Journalismus”, diesmal der öffentlich-rechtlichen. Und genau dort wird der Journalismus oft relativ gruselig, wenn es um das Thema “Killerspiele” geht, wie das Video beweist. Er verabschiedet sich nämlich. Und da kommt dann der (von Medienschaffenden viel gescholtene) Bürger-Journalismus ins Spiel. Der 21-jährige Matthias Dittmayer hat sich einmal angeschaut, was da so erzählt wurde in Panorama, Hart aber Fair, Kontraste und Frontal 21 in letzter Zeit zum Thema “Killerspiele”. Und, naja, verständlich, dass manch einer Angst vor dem Bürger-Journalismus hat.

Viel Vergnügen!

[youtube R9JRm3iQQak]

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