Ich will ja hier nicht auch noch grosse Blattkritiken beginnen, dafür lese ich zu wenige Online-Zeitungen.
Wundere mich grad nur über ein Interview, das sueddeutsche.de mit einem Journalisten des eigenen Hauses führt. Darin darf Nico Fried erzählen, wie er das Verhältnis von Merkel und Bush in Texas erlebte, wo er als Berichterstatter dabei war. Klassischerweise in einem Meinungsartikel unterzubringen, oder?
Verstehen könnte ich die Sach, wenn es um die dortige Situation für die Medien gegangen wäre. Dafür wäre der Herr Fried dann sicher der richtige Experte. Oder geht es in solchen Fällen um die Trennung der Print- und der Online-Redaktion? Ist das eine Arbeitsbeschaffungsmassnahme, wenn Journalisten Journalisten interviewen, damit mehr als nur ein Artikel rauskommt? Werden hier Mehrwerte generiert? Zweitverwertungen?
Kommt demnächst neben jeden Artikel noch ein Interview mit dem Autor, werden so zukünftige Talkshow-Experten aufgebaut?

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