Heute war der Kampf zwischen den Sonntagszeitungen schon rein optisch schnell entschieden. Mit Blumen im Eis hat einen die FAS nicht wirklich angemacht. Dagegen die WamS: unsere Lieblingsministerin Kristina Schröder im Beauty-Shot! Daneben die sexy Headline: “Wie das Netz unser Leben verändert”. Netz ist diesen Sonntag aber nur Facebook. Und tatsächlich erklärt dann die Familienexpertin Schröder hintendrin in ihrem Eingangsbeitrag auf der Doppelseite im original Facebook-Design, warum sie das Netzwerk so gerne mag, obwohl sie eigentlich ja ein “‘Spätzünder'” ist. Und da fallen so schöne Zitate wie: „Ich schätze dort auch das hohe Niveau, es gibt nur ganz selten Einträge unter der Gürtellinie“, oder: „Ein Politiker sollte Facebook allerdings nur dann nutzen, wenn er wirklich eine Affinität dazu hat. Wenn er andere für sich posten lässt, merkt man das sofort“, oder: „Was mich am Anfang bei Facebook wirklich gestört hat, war der Begriff ‚Freunde‘. Denn das sind ja keine wirklichen Freunde. Inzwischen habe ich mich aber daran gewöhnt”, oder auch: „Wenn ich keine Politikerin wäre, hätte ich trotzdem großen Spaß an Facebook.“

Die WamS wurde mir übrigens von einem netten Straßenverkäufer gratis angeboten. Und bei dem Aufmacherbild konnte ich diesmal echt nicht nein sagen.

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