Mit dem Fernsehprogramm wie immer unzufrieden sind die deutschen Fernsehzuschauer: “Als schwierig empfinden 57 Prozent der Befragten die derzeitige Fernsehlandschaft. So gaben sie an, das Fernsehprogramm sei in seiner wachsenden Vielfalt unüberschaubarer geworden. Zudem scheinen die Zuschauer ihr Vertrauen in die gezeigten Inhalte zu verlieren”, schreibt das Medienmagazin DWDL über eine Studie der TV-Zeitschrift “Hörzu”.
Ein Schelm, der da einen Zusammenhang vermutete: Mit dem Radioprogramm und dessen zunehmender Unglaubwürdigkeit unzufrieden sind knapp ein Dutzend deutsche Radiomacher, die sich deswegen unter dem Namen “Fair Radio” zusammengetan und den “Tutzinger Appell für ein glaubwürdiges Radio” (pdf) veröffentlicht haben. Blogmedien erzählt ein bisschen mehr darüber.
Mit der Dreistigkeit des österreichischen Boulevards sichtlich unzufrieden ist Florian Klenk, der deshalb eine schöne Geschichte darüber im Wiener “falter” (dessen Eigenwerbung “Die beste Stadtzeitung Europas” genausowenig gelogen ist wie sein Slogan “Wir holen dich da raus!”) geschrieben hat: “So ist Boulevard” heißt das gute Stück.
Mit westdeutschen Testpersonen sind die Werber unzufrieden, deshalb müssen sich vorwiegend Ostdeutsche all den Quatsch vorab ansehen. Warum das so ist: Der Theaterredakteur der Berliner Zeitung, Ulrich Seidler, stellt eine “atemberaubende These” auf und erledigt das Thema mit einer wunderbaren Pointe. Zu “Seit es Schokolade gibt”, bitte hier entlang.

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