gedlbeutel.jpgIch wollte hier mal nur eben kurz meine neue Geldbörse präsentieren. Sie ist zwar nicht sonderlich praktisch, dafür aber umso stylischer. Da gibt’s nichts zu diskutieren. Der Style kommt hier weniger über das Design (obwohl ich das silberne Gewerbeband als Oberfläche sehr schick finde), sondern vielmehr über den Nutzen. Die Geldbörse ist nämlich immun gegen die Schnüffelei von RFID-Lesegeräten, weil sie innen mit Alufolie ausgekleidet ist. Alufolie lässt die Strahlen der Lesegeräte nicht durch, wenn sie dick genug ist. Zugegebenermaßen habe ich die Börse etwas windschief gebaut. Diese blöden Klebestreifen entwickeln da ein ganz schönes Eigenleben, wenn man sie millimetergenau aneinander pappen will. Die Anleitung zum Bau dieses abhörsicheren Portemonnaies gibt es auf zeit.de und ich fand einfach die Tatsache, dass es diese Anleitung dort gibt, so nett, dass ich es gleich ausprobieren musste. Das wäre eigentlich schon eine Geschäftsidee für hippe Hersteller: Designobjekte mit praktischen Zusatznutzen. Fällt mir auf: Das ist eigentlich sowieso DIE Idee. Man müsste einen Anti-Überwachungs-Chic kreieren. Vielleicht hätte das einen schnelleren und breiteren Erfolg und würde daher aus Sicht der Datensammler sehr viel lästiger als all die Aufklärungskampagnen. Auf das mühsam erreichbare Bewusstsein der Vielen könnte man dann nämlich pfeifen. Naja, ein etwas ekelhafter Gedanke, ich weiß. Also gibt es weitere Informationen zum Thema RFID hier bei FoeBuD.
Zeit Wissen lese ich dann doch eher selten. Der Hinweis darauf war auf netzpolitik.org

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